Krieg

USA: Keine gesicherten Erkenntnisse über die Geschehnisse

Die US-Regierung steht nach einer Katastrophe mit Dutzenden Toten an einem Hilfsgüterkonvoi in Gaza mit der israelischen Regierung in Kontakt und verlangt Antworten. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die US-Regierung steht nach einer Katastrophe mit Dutzenden Toten an einem Hilfsgüterkonvoi in Gaza mit der israelischen Regierung in Kontakt und verlangt Antworten. Es sei das Verständnis der USA, dass eine Untersuchung im Gange sei, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, am Donnerstag.

»Wir werden diese Untersuchung genau verfolgen und auf Antworten drängen.« Man habe keine gesicherten Erkenntnisse über die Geschehnisse, so Miller. Das Luftbildmaterial zeige, dass die Menschen im Gazastreifen unglaublich verzweifelt seien. »Heute sind zu viele Palästinenser gestorben, und das gilt für zu viele Tage seit dem 7. Oktober.«

Der Vorfall zeige, warum eine schnelle Einigung über eine Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln in den Händen der islamistischen Terrororganisation Hamas notwendig sei, betonte Miller. Er sagte, dass diese »Tragödie« die Verhandlungen komplizierter machen könne. »Aber wir hoffen, dass dies nicht der Fall sein wird, und wir werden uns sehr dafür einsetzen, eine Einigung zu erzielen.«

Die Menschen im Gazastreifen brauchten mehr Nahrung, mehr Wasser, Medikamente und andere humanitäre Güter. »Und sie brauchen das jetzt.« Miller betonte gleichzeitig: »Wenn die Hamas die Waffen niederlegen würde, könnte das alles heute vorbei sein.«. dpa

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