Washington

US-Militär: Angriffswelle im Iran beendet

Eine F-18E Super Hornet der US-Marine landet auf dem Flugzeugträger USS Gerald Ford (Bild von März 2026). Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge seine jüngste Angriffswelle gegen den Iran beendet. Die Attacke sei ein Vergeltungsschlag für den Angriff auf ein weiteres Handelsschiff in der Straße von Hormus gewesen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Nach einer früheren Centcom-Mitteilung handelte es sich dabei um das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff »GFS Galaxy«. 

Irans Revolutionsgarden hatten eigenen Angaben zufolge Warnschüsse gegen das Schiff abgegeben und es gestoppt, weil es sich auf einer nicht genehmigten Route befunden habe. An Bord des Schiffes brach laut Centcom ein Feuer aus. Wegen erheblicher Schäden konnte es seine Fahrt demnach nicht fortsetzen.

Die US-Streitkräfte griffen in der vergangenen Nacht eigenen Angaben zufolge rund 140 iranische Militärziele mit Präzisionsmunition an, die von land- und seegestützten Kampfflugzeugen, Drohnen und Marineschiffen abgefeuert wurde. Zu den Zielen gehörten demnach iranische Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsstandorte.

Centcom: Drei Angriffswellen binnen einer Woche

Insgesamt habe Centcom während der drei Angriffswellen binnen einer Woche auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump mehr als 300 Ziele getroffen. Damit solle die Fähigkeit des Iran geschwächt werden, zivile Seeleute und Handelsschiffe anzugreifen, die die Straße von Hormus durchquerten. Die Durchfahrt von Handelsschiffen durch diesen wichtigen internationalen Seeweg werde fortgesetzt, hieß es weiter. 

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Seit Anfang Mai hätten die US-Streitkräfte dazu beigetragen, die erfolgreiche Durchfahrt von mehr als 800 Handelsschiffen und 400 Millionen Barrel Rohöl durch die Straße von Hormus zu ermöglichen, teilte Centcom mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. dpa

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