Mecklenburg-Vorpommern

Um Merz zu stürzen: Wagenknecht ruft zur taktischen Wahl auf

Zündelt an der »Brandmauer«: Sahra Wagenknecht bei einer Wahlkampfveranstaltung des BSW Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zur taktischen Stimmabgabe für ihre Partei dort aufgerufen. »Mecklenburg-Vorpommern kann Merz stürzen«, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal t-online. »Wenn wir einziehen und die CDU aus dem Landtag fliegt, ist Merz Geschichte«, sagte sie mit Blick auf Bundeskanzler Friedrich Merz.

Ein zweites Ziel des BSW in Mecklenburg-Vorpommern sei es, Rot-Rot-Grün zu verhindern. Wagenknecht plädierte für die Wahl eines überparteilichen Ministerpräsidenten im Landtag, der mit wechselnden Mehrheiten regieren solle. »Auch unter Einbeziehung der AfD«, betonte Wagenknecht. Einen überparteilichen Ministerpräsidenten hatte sie auch für Sachsen-Anhalt ins Spiel gebracht.

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Das BSW steht bei aktuellen Umfragen in Mecklenburg-Vorpommern bei vier Prozent. Das würde nicht reichen, um in den Landtag im Schweriner Schloss einzuziehen. Die CDU lag zuletzt bei 7 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen bei 5 Prozent. Die Landtagswahl findet am 20. September statt. dpa

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