Washington D.C.

Trump stellt neue Gespräche mit Iran noch in dieser Woche in Aussicht

Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / Captital Pictures

US-Präsident Donald Trump hat mögliche weitere Verhandlungen mit dem Iran bereits in den kommenden Tagen angedeutet. »Es ist möglich!«, erklärte er gegenüber amerikanischen Medien. Hintergrund sind diplomatische Bemühungen, bei denen Pakistan nach Angaben aus Islamabad weiterhin eine zentrale Vermittlerrolle spielt.

Aus pakistanischen Regierungskreisen hieß es, innerhalb der nächsten 36 bis 72 Stunden könne es Bewegung geben. Demnach liefen Kontakte nach Teheran weiter, um eine zweite Gesprächsrunde zwischen Washington und dem Iran vorzubereiten. Ein Insider sagte den Berichten zufolge, trotz scharfer Worte auf beiden Seiten halte die Waffenruhe bislang. »Es gibt keine militärische Eskalation von irgendeiner Seite.«

Trump hatte am Dienstag (Ortszeit) erklärt, er wolle die bestehende Feuerpause verlängern, bis die iranische Führung einen gemeinsamen Vorschlag vorlege. Zugleich kündigte er an, das US-Militär solle einsatzbereit bleiben und die Seeblockade fortsetzen.

Uneinigkeit in Teheran als Hindernis

Nach Einschätzung von Beobachtern hängt der Fortgang der Diplomatie derzeit vor allem davon ab, ob sich die iranische Führung intern auf eine einheitliche Linie verständigen kann. Ein Analyst mit Einblick in Gespräche pakistanischer Sicherheitskreise wird in US-Zeitungen mit den Worten zitiert, weitere Verhandlungen seien faktisch daran geknüpft, dass Teheran »ein gemeinsames Angebot vorlegt, das den Konsens der Führung widerspiegelt«.

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Als Problem gelten Machtkämpfe innerhalb des iranischen Systems. Einfluss auf Entscheidungen haben dort unter anderem Regierung, Wächterrat, Sicherheitsorgane und die Revolutionsgarden.

Derweil hält Washington seine militärische Präsenz in der Region hoch. Die USA setzen ihre Blockade im Bereich der Straße von Hormus fort. Laut Experten befindet sich dort inzwischen eine der größten amerikanischen Streitkräfteansammlungen seit dem Irakkrieg von 2003.

Der Iran wiederum drohte zuletzt erneut mit Gegenmaßnahmen. Vertreter in Teheran erklärten, eine vollständige Waffenruhe sei nur möglich, wenn die Blockade beendet werde. Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf schrieb, eine Öffnung der Straße von Hormus sei unter den aktuellen Bedingungen ausgeschlossen. im

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