Washington D.C.

Trump sieht Krieg mit Iran kurz vor dem Ende

Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

US-Präsident Donald Trump hält ein baldiges Ende des Krieges mit Iran für möglich. In einem Interview mit dem Kanal »Fox Business« sagte er, der Konflikt sei »sehr nahe daran, vorbei zu sein«. Die Kämpfe hatten sich zuletzt im Rahmen einer zweiwöchigen Waffenruhe deutlich abgeschwächt.

Trumps Aussagen fallen in eine Phase neuer diplomatischer Bemühungen. US-Medienberichten zufolge sollen bereits am Donnerstag weitere Gespräche zwischen amerikanischen und iranischen Vertretern beginnen, nachdem Verhandlungen am Wochenende in Pakistan ohne Durchbruch geblieben waren.

Trotz seiner optimistischen Einschätzung hatte Trump den Druck auf Teheran erst am Montag erneut verstärkt. Die US-Regierung verhängte eine Seeblockade gegen sämtliche iranischen Häfen. Zuvor hatten die Vereinigten Staaten ihre Luftangriffe auf Regime- und Militärziele im Iran ausgesetzt.

Lesen Sie auch

Trump machte in dem Interview zugleich deutlich, dass Washington seine Ziele noch nicht als erreicht ansieht. »Wenn ich mich jetzt zurückziehen würde, bräuchten sie 20 Jahre, um das Land wieder aufzubauen. Und wir sind noch nicht fertig«, sagte er.

Vizepräsident JD Vance und weitere ranghohe Regierungsvertreter führten zuletzt Gespräche mit iranischen Unterhändlern über das Atomprogramm des Landes und Fragen der Urananreicherung.

Ein Durchbruch blieb offenbar aus. Vance erklärte jedoch, es habe »viel Fortschritt« gegeben. Zugleich betonte er: »Der Ball liegt ganz klar bei ihnen.« Iran werde nun entscheiden, wie es weitergehe. im

Uganda

Entebbe-Entführung 1976: Debatten um Linksterror und Antisemitismus

Vor 50 Jahren entführten zwei Deutsche und zwei Palästinenser einen Airbus aus Israel nach Uganda. Dabei sollen sie Geiseln nach antisemitischen Kriterien voneinander getrennt haben. Die Tat befeuerte das Unbehagen vieler Linker mit Gewalt

von Nils Sandrisser  22.06.2026

London

Britischer Premierminister Starmer kündigt Rücktritt an

Der Einzug seines größten Rivalen ins Parlament kostet Premierminister Keir Starmer das Amt. Der Labour-Chef hatte sich schon in den vergangenen Monaten von einer Krise zur nächsten gehangelt

 22.06.2026 Aktualisiert

Paris/Berlin

Ron Prosor kritisiert Frankreich wegen Einschränkungen bei Rüstungsmesse

Der israelische Botschafter in Deutschland schreibt: »›Kauft nicht von Juden‹ – die französische Version davon.« Es geht um antiisraelische Maßnahmen bei der Eurosatory-Messe

 22.06.2026

Berlin

Mann pöbelt bei WM-Public-Viewing

Der betrunkene 40-Jährige soll antisemitische und rassistische Beleidigungen von sich gegeben haben. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung

 22.06.2026

Nahost

Iran und USA einigen sich auf Fahrplan für Abkommen

Ziel ist es, den Krieg zwischen den USA und dem Iran dauerhaft zu beenden und offene Fragen zu klären – darunter auch den Umgang mit dem Atomprogramm des Mullah-Regimes

 22.06.2026

Washington

Trump: Iran muss sofort seine Stellvertreter im Libanon stoppen

Der Iran muss seine Proxys im Libanon unter Kontrolle bringen, fordert Trump. Andernfalls müsse Teheran mit harten Konsequenzen rechnen

 21.06.2026

Potsdam

Linke sucht Kontakt mit Juden im Kampf gegen Antisemitismus

Der Partei wird immer wieder Antisemitismus vorgeworfen. Nun heißt es in einem Beschluss, dass der Parteivorstand mit jüdischen Verbänden in den Austausch gehen soll

 21.06.2026

Iran-Verhandlungen

US-Vizepräsident Vance sieht »große Fortschritte«

In der Schweiz wird über ein Ende des Iran-Kriegs verhandelt. US-Vizepräsident Vance bewertet den Auftakt der Gespräche offenbar als Erfolg

 21.06.2026

Teheran

Iran: Verhandlungen mit USA auf einen Tag begrenzt

Die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington in der Schweiz wurden mit Spannung beobachtet. Nun dämpft der Iran die Erwartungen

 21.06.2026