Nahost

Trump: »Keine US-Soldaten« benötigt

Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Einen Tag nach seiner Ankündigung, die Vereinigten Staaten würden Gaza »übernehmen« und dabei wenn nötig auch Soldaten einsetzen, ist Donald Trump ein Stück weit zurückgerudert.

Auf seiner eigenen Internet-Plattform Truth Social schrieb er, für eine Umsetzung seiner Vorhaben würde Israel Gaza nach Beendigung des Krieges an die USA übergeben. In einem solchen Moment wären die Bewohner bereits »in weitaus sicherere und schönere Gemeinden mit neuen und modernen Häusern in der Region umgesiedelt« worden.

Lesen Sie auch

Amerikanische Soldaten würden in Gaza nicht benötigt, so Trump. Einen Tag zuvor hatte er auf die Frage, ob Soldaten eingesetzt würden, folgendermaßen geantwortet: »Wir werden tun, was wir tun müssen.«

Der Präsident erklärte, die USA planten, »in Zusammenarbeit mit großartigen Entwicklungsteams aus der ganzen Welt langsam und vorsichtig mit dem Bau dessen zu beginnen, was zu einer der größten und spektakulärsten Entwicklungen dieser Art auf der Erde werden würde.« Er versprach zudem »Stabilität in der Region«.

Israel wurde seit seiner Gründung viele Male von seinen Nachbarn militärisch angegriffen und mit Terrorwellen überzogen, die in den Hamas-Massakern vom 7. Oktober 2023 gipfelten. im

Kiev

Israelischer Unternehmer klagt gegen Selenskyj

Timur Mindich reicht Klage gegen ein Präsidialdekret ein, mit dem persönliche Sanktionen gegen ihn verhängt worden waren

 21.05.2026

Sachsen-Anhalt

Szenario: Gegängelte Bildung, mehr rechte Gewalt mit AfD-Regierung

Laut Umfragen könnte die AfD im September in Sachsen-Anhalt an die Regierung kommen. Was das für Auswirkungen hätte, hat die Amadeu Antonio Stiftung skizziert

von Lukas Philippi  21.05.2026

Meinung

Iranischer Staatsterror: Zeit zu handeln, Herr Bundeskanzler!

Die Islamische Revolutionsgarde des Iran wollte den Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft zufolge Josef Schuster und Volker Beck ermorden lassen. Das darf nicht ohne Konsequenzen bleiben

von Michael Thaidigsmann  21.05.2026

Berlin

Zentralrat der Juden distanziert sich von Itamar Ben-Gvir

Ein Video des rechtsextremen israelischen Ministers sorgt weltweit für Empörung. Auch die Vertretung der Juden in Deutschland äußert sich

 21.05.2026

Hamburg

Teheraner Regime soll Ermordung von Josef Schuster geplant haben

Das iranische Mord-Komplott richtete sich auch gegen den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck

 21.05.2026 Aktualisiert

Berlin

Zentralrat startet Initiative gegen Antisemitismus im Fußball

Slogans wie »Aus Liebe zum Spiel. Gegen Antisemitismus« sowie »Mitfiebern. Gegen Antisemitismus« sollen zum DFB-Pokalfinale auf digitalen Werbetafeln zu sehen sein

 21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Nahost

Strategische Oberhand

War der Krieg gegen das iranische Regime ein Fehlschlag? Eine Analyse

von Michael Wolffsohn  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026