USA

Trump beschimpft einmal mehr jüdische Biden-Wähler

Foto: picture alliance / abaca

Der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat die geistige Gesundheit von jüdischen Wählern der Demokraten angezweifelt. »Jeder jüdische Mensch, der für einen Demokraten stimmt oder für (Präsident Joe) Biden stimmt, sollte sich am Kopf untersuchen lassen«, sagte Trump.

Biden hatte vergangene Woche nach dem Tod von sieben Helfern der Organisation World Central Kitchen bei einem israelischen Luftangriff gedroht, dass die weitere Unterstützung der USA für Israel im Gaza-Streifen von den neuen Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten und Hilfskräften abhänge. Trump sagte dazu, Biden habe Israel vollkommen im Stich gelassen.

Erst Mitte März hatte Trump Juden, die Biden oder die Demokraten wählen, ihre Religiosität abgesprochen. »Jede jüdische Person, die für die Demokraten stimmt, hasst ihre Religion«, sagte er damals zur wachsenden Kritik von Demokraten am Vorgehen der israelischen Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Gaza. »Sie hassen alles an Israel.«

Der Chef der Bürgerrechtsorganisation »Anti Defamation League«, die gegen die Diskriminierung von Juden eintritt, warf Trump damals Verleumdung vor. »Juden zu unterstellen, sie hassten ihre Religion, weil sie eine bestimmte Partei wählen könnten, ist diffamierend und offenkundig falsch«, schrieb Jonathan Greenblatt auf der früher als Twitter bekannten Plattform X.

Umfragen zufolge stimmen Juden in den USA bei Wahlen mit großer Mehrheit für die Demokraten. Biden steht unter zunehmendem Druck des linken Flügels seiner Partei, der die Unterstützung Israels in Gaza kritisiert. Biden betont Israels Recht auf Selbstverteidigung nach den Terrorangriffen der Hamas-Terroristen vom 7. Oktober, kritisiert aber Netanjahus Kriegsführung im Gaza-Streifen. ap

Berlin

DIG warnt vor Regierungsbeteiligung der Linken

»Verhindern Sie es«, fordert Cerstin Richter-Kotowski von den Grünen und der SPD

 22.09.2026

Linken-Bundestagsabgeordneter Ferat Koçak

Berlin

Chat mit Clan: Linke-Politiker zieht sich vorerst zurück

Der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak hatte Chatkontakt mit einem Mitglied der Familie Remmo. Das bezeichnet er selbst als Fehler. Damit ist die Sache aber noch nicht ausgestanden

 22.09.2026

Berlin/Schwerin

Presseschau: Politische Ränder gewinnen Landtagswahlen

Medienreaktionen auf die Abstimmungen in der Bundeshauptstadt und in Mecklenburg-Vorpommern

 22.09.2026

Berlin

Michel Friedman warnt SPD und Grüne vor Koalition mit der Berliner Linken

»Wenn die SPD und die Grünen mit dieser Linken koalieren, die antisemitische Linksextremisten und Islamisten toleriert, dann ist ihre Glaubwürdigkeit zutiefst erschüttert«, sagt der Publizist

 22.09.2026

Linken-Bundestagsabgeordneter Ferat Koçak

Berlin

Grünen-Fraktionschefin empfiehlt der Linkspartei Ausschluss von Ferat Koçak

Dröge: Koçak hat wiederholt an Veranstaltungen teilgenommen, bei denen antisemitische, Terror verherrlichende Menschen aufgetreten sind

 22.09.2026

Berlin-Wahl

Klöckners Gretchenfrage: »Wie haltet ihr es mit dem Antisemitismus?«

Die CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin hat SPD und Grüne auf Instagram aufgefordert, in Berlin keine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Ansonsten werde das »Nie wieder« zur Farce

 22.09.2026

Glosse

Ein Clan-Chef als Antisemitismusbeauftragter!

Warum Issa Remmo der »Linken« offiziell Persilscheine ausstellen und Arafat Abu-Chaker neuer Polizeipräsident in Berlin werden sollte

von Ayala Goldmann  22.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  22.09.2026

Berlin

Gericht erlaubt Extremismus-Einstufung von »Jüdischer Stimme« wieder

Das Berliner Verwaltungsgericht hatte eine Extremismus-Einstufung des Vereins »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost« zunächst gestoppt. Das Oberverwaltungsgericht sieht es aber anders

 22.09.2026