Berlin

Chef des Kanzleramts: »Nicht Israel ist das Problem, sondern die Hamas«

Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Kanzleramtsminister Thorsten Frei hat sich dagegen ausgesprochen, Israel verantwortlich zu machen, wenn nach Gaza gelieferte Hilfsgüter nicht bei den hilfebedürftigen Bewohnern der Enklave ankommen.

Gerade in den letzten Tagen sei deutlich geworden, »dass nicht Israel das Problem ist, sondern die Hamas«, sagte Frei in einem Interview mit n-tv. »Tatsächlich ist es eben so, dass jeden Tag mehr Hilfslieferungen in den Gazastreifen kommen, als zur Versorgung der Bevölkerung notwendig wären – als notwendig wären, um eine Hungersnot abzuwenden.«

Lesen Sie auch

Es seien die Hamas und deren organisierte Kriminalität, die verhinderten, dass die Hilfe ankomme, so der Kanzleramtsminister. »Deshalb muss man, glaube ich, auch in der Zuordnung von Verantwortlichkeiten sehr klar sein. Wir sind als Bundesregierung gegenüber der israelischen Regierung sehr klar. Aber klar ist eben auch, dass hier sehr häufig Bilder aus dem Gazastreifen eingesetzt werden von der Hamas, die ausschließlich zu Propagandazwecken dienen.«

Freis Fazit im n-tv-Interview: »Man muss wirklich aufpassen, dass man den Terroristen nicht auf den Leim geht.« im

Chemnitz

Neonazi Liebich nach Deutschland gebracht

Schon Ende August 2025 sollte er die Haft antreten, floh jedoch stattdessen. Einige Monate später wurde der Neonazi gefasst, nun ist er wieder in Deutschland. Wo kommt Liebich nun hinter Gitter?

 15.07.2026

Erfurt

Hape Kerkeling für Anhörung zu AfD-Verbot geladen

Der Kabarettist ist auf Betreiben der Linken eingeladen. Der Komiker werde sich aber »zu dieser Angelegenheit derzeit nicht äußern«, teilt sein Büro mit

 15.07.2026

Washington D.C.

USA starten Kampagne gegen Internationalen Strafgerichtshof

US-Außenminister Marco Rubio wirft dem ICC einen Angriff auf die amerikanische Souveränität vor. Er plant eine koordinierte Reaktion verschiedener US-Behörden

 15.07.2026

Analyse

Das iranische Regime hat sich verkalkuliert

In Teheran glaubte man, dass US-Präsident Trump den Konflikt bis zu den Midterm-Wahlen nicht mehr eskalieren lassen würde. Doch in der amerikanischen Außenpolitik hat offenbar ein Lernprozess eingesetzt

von Michael Spaney  15.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Führender Demokrat lehnt Vorstoß gegen US-Hilfen für Israel ab

Der demokratische Abgeordnete Hakeem Jeffries will gegen einen Antrag stimmen, der die amerikanische Unterstützung für Israel deutlich einschränken würde. Seine Partei ist gespalten

 15.07.2026

County Kerry

Irisches Festival schließt ehemalige und aktive israelische Soldaten von Teilnahme aus

Jüdische Organisationen üben scharfe Kritik. Die Campaign Against Antisemitism spricht von »Fremdenfeindlichkeit, die als Progressivität getarnt wird«

 15.07.2026

Nahost

Trump droht Iran mit noch härteren Angriffen – USA setzen Luftschläge und Seeblockade fort

Sollte Teheran nicht verhandeln, werde es »richtig schlimm«, sagt der amerikanische Präsident

 15.07.2026

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Lionel Messis Herkunft und Sympathien rumoren, erzählt der Sohn eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  15.07.2026 Aktualisiert

Auszeichnung

Ehrenamtspreis für jüdisches Leben geht nach Köln und Berlin

Bereits zum vierten Mal wird der Ehrenamtspreis für jüdisches Leben verliehen. In diesem Jahr werden Projekte geehrt, die vor allem auf einen niederschwelligen Zugang setzen

von Birgit Wilke  14.07.2026