Auszeichnung

Ehrenamtspreis für jüdisches Leben geht nach Köln und Berlin

Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein Foto: Chris Hartung

Auszeichnung

Ehrenamtspreis für jüdisches Leben geht nach Köln und Berlin

Bereits zum vierten Mal wird der Ehrenamtspreis für jüdisches Leben verliehen. In diesem Jahr werden Projekte geehrt, die vor allem auf einen niederschwelligen Zugang setzen

von Birgit Wilke  14.07.2026 16:30 Uhr

Der Ehrenamtspreis für jüdisches Leben in Deutschland geht in diesem Jahr an Projekte in Köln und Berlin. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert, wie der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, am Dienstag in Berlin mitteilte.

Das Kölner Forum für Kultur im Dialog wurde für das Projekt »Shalom-Musik.Koeln« ausgezeichnet. Damit sei es auf eindrucksvolle Weise gelungen, jüdisches Leben im Kölner Raum für alle erfahrbar zu machen, begründete Klein die Preisvergabe. Zum Berliner Projekt »Jüdisches Leben erleben statt urteilen«, sagte Klein, der Stadtspaziergang mache jüdisches Leben in Berlin niedrigschwellig und auf sehr sympathische Weise sichtbar und könne als Vorbild dienen. Initiiert wurde es von drei 18-jährigen Frauen, die sich nach eigenen Angaben als Anne Frank-Botschafterinnen engagieren.

Preisverleihung in Berlin

Der von Klein ins Leben gerufene Preis wird bereits zum vierten Mal verliehen. Die Auszeichnung findet am 2. September in Berlin statt.

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