USA

Regierung will Kampf gegen Antisemitismus verschärfen

Weißes Haus in Washington Foto: picture alliance / dpa

Die US-Regierung hat führende jüdische Vertreter zu einem Gespräch über Antisemitismus ins Weiße Haus eingeladen. Hintergrund sind zunehmende judenfeindliche Äußerungen in der Öffentlichkeit.

Unter Leitung von Doug Emhoff, Ehemann von Vizepräsidentin Kamala Harris, soll bei dem Gespräch am Mittwoch (Ortszeit) über Gegenmaßnahmen beraten werden. Emhoff, der selbst Jude ist, hatte sich zuletzt mehrfach öffentlich über wachsende Vorurteile unter US-Amerikanern beschwert. Das Weiße Haus ließ offen, welche Vertreter an dem Runden Tisch teilnehmen werden.

debatte In den vergangenen Wochen hatten Äußerungen und Aktionen mehrerer US-Prominenter eine Antisemitismus-Debatte entfacht. Ex-Präsident Donald Trump empfing kürzlich den Holocaustleugner Nick Fuentes sowie den Musiker Ye zu einem privaten Abendessen in seiner Villa Mar-a-Lago.

Der populäre Rapper hatte in einem Interview unter anderem Sympathien für Hitler zu erkennen gegeben, während Basketball-Star Kyrie Irving in den sozialen Medien Werbung für einen als antisemitisch eigestuften Film machte. kna

Teheran

Iran vollstreckt weiteres Todesurteil nach Protesten

Nach Spionagevorwürfen hatte die iranische Justiz am Montag zwei Männer exekutieren lassen. Nun wird ein weiteres Urteil vollstreckt

 21.04.2026

Berlin

Michael Roth von Podiumsdiskussion an Hertie School ausgeladen

Der SPD-Politiker und Autor sagt, Protest und Widerspruch seien legitim. Problematisch werde es, wenn bereits die Androhung von Störungen ausreiche, um Redner wieder auszuladen

 21.04.2026

Washington D.C.

Trump: Israel hat die USA nicht zum Iran-Krieg gedrängt

Seine Haltung, dass Teheran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe, habe zu seiner Entscheidung geführt, militärisch tätig zu werden, sagt der US-Präsident

 21.04.2026

Moskau

Israelis nach Zwischenfall an Flughafen wieder freigelassen

Die Festgehaltenen müssen mehrere Stunden lang ohne Zugang zu Essen, Wasser oder Toiletten warten. Israels Außenminister Sa’ar interveniert

 21.04.2026

Budapest

Péter Magyar: Netanjahu müsste bei Einreise festgenommen werden

Der designierte Ministerpräsident Ungarns hatte seinen israelische Kollegen zu einem Besuch eingeladen. Nun erklärt er, was passieren würde, sollte dieser der Einladung folgen

 21.04.2026

Nahost

Vance soll zu Iran-Gesprächen nach Pakistan reisen

Die Reise nach Islamabad könnte bereits heute erfolgen. Der Zeitpunkt ist brisant, denn die derzeitige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft aus

 21.04.2026

Jom Hasikaron

So viele Verluste

Mein Vater floh vor der Schoa, wurde beinahe in seinem Kibbuz ermordet und starb als Flüchtling im eigenen Land. Der Gedenktag wird dieses Jahr für mich besonders schmerzhaft sein

von Eshkar Eldan Cohen  20.04.2026

Berlin

Abbruch nach Antisemitismus bei Makkabi-Spiel

Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der antisemitischen Volksverhetzung und Beleidigung

 20.04.2026

Washington D.C.

Iran-Krieg: Trump ringt hinter den Kulissen mit Zweifeln und Sorgen

Angst um die Wirtschaft und die Befürchtung, ihn könnte das politische Schicksal von Jimmy Carter ereilen, beeinflussen den Präsidenten

 20.04.2026