USA

Regierung will Kampf gegen Antisemitismus verschärfen

Weißes Haus in Washington Foto: picture alliance / dpa

Die US-Regierung hat führende jüdische Vertreter zu einem Gespräch über Antisemitismus ins Weiße Haus eingeladen. Hintergrund sind zunehmende judenfeindliche Äußerungen in der Öffentlichkeit.

Unter Leitung von Doug Emhoff, Ehemann von Vizepräsidentin Kamala Harris, soll bei dem Gespräch am Mittwoch (Ortszeit) über Gegenmaßnahmen beraten werden. Emhoff, der selbst Jude ist, hatte sich zuletzt mehrfach öffentlich über wachsende Vorurteile unter US-Amerikanern beschwert. Das Weiße Haus ließ offen, welche Vertreter an dem Runden Tisch teilnehmen werden.

debatte In den vergangenen Wochen hatten Äußerungen und Aktionen mehrerer US-Prominenter eine Antisemitismus-Debatte entfacht. Ex-Präsident Donald Trump empfing kürzlich den Holocaustleugner Nick Fuentes sowie den Musiker Ye zu einem privaten Abendessen in seiner Villa Mar-a-Lago.

Der populäre Rapper hatte in einem Interview unter anderem Sympathien für Hitler zu erkennen gegeben, während Basketball-Star Kyrie Irving in den sozialen Medien Werbung für einen als antisemitisch eigestuften Film machte. kna

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