EILMELDUNG! Likud-Bündnis mit 54 Sitzen vorn. Eisenkots Bündnis kommt auf 49 Sitze

Bildung

Prien: Flächendeckendes ukrainisches Schulangebot nicht möglich

Karin Prien, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Foto: imago images/Eibner

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien (CDU), hält ein flächendeckendes ukrainisches Schulangebot für geflüchtete Kinder in Deutschland für nicht machbar. Prien sagte dem »Handelsblatt« (Donnerstag), es sei »völlig unrealistisch, hier ein paralleles ukrainisches Schulsystem für womöglich Hunderttausende Kinder und Jugendliche aufzubauen«. Die große Masse der Flüchtlingskinder müsse also ins deutsche System integriert werden.

Willkommensklassen Damit weist sie auch den Wunsch der ukrainischen Generalkonsulin Iryna Tybinka zurück, die sich gegen eine Aufnahme der Kinder in die »Willkommens-« und »Integrationsklassen« gewandt hatte, die seit 2015 für zugewanderte Kinder verschiedener Herkunft eingerichtet wurden und in denen sie zunächst getrennt von anderen vorrangig Deutsch lernen, bevor sie in Regelklassen wechseln.

Die große Masse der Flüchtlingskinder müsse ins deutsche System integriert werden.

Zugleich betonte Prien, es sei klar, dass »fremdsprachlicher, also auch ukrainischer Unterricht eine gute Ergänzung sein kann«. Generell treffe die große Zahl der Flüchtlingskinder auf ein ohnehin überlastetes System, sagte die Ministerin: Das »steht generell nach zwei Jahren Corona und wegen der Digitalisierung noch immer massiv unter Stress«.

Dennoch werde man »aus humanitären Gründen und aus unserer historischen Verantwortung heraus selbstverständlich alles tun, damit Schüler aus der Ukraine hier gut beschult werden können«. kna

Washington D.C.

Trump will Ben-Gvir offenbar aus Netanjahus nächster Regierung heraushalten

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse nach der Parlamentswahl könnte der US-Präsident zudem auf eine nationale Einheitsregierung drängen

 28.10.2026

Meinung

Wieder ein »kleiner Geländegewinn«

Die Linken-Abgeordnete Vanessa Emde hat es erneut geschafft, die Regierungsunfähigkeit ihrer Partei zu demonstrieren

von André Anchuelo  28.10.2026

Magdeburg

CDU-Abgeordnete sollten eidesstattliche Erklärung unterschreiben

Seit der Wahl eines AfD-Politikers zum Landtagspräsidenten steht der Verdacht im Raum, Stimmen könnten aus der CDU gekommen sein. Wie die Fraktion damit umgeht

 28.10.2026

Berlin

Verfassungsschutz warnt vor linksextremen Einflüssen

Für Samstag hat die Initiative Gen Z regelt deutschlandweit zu Protesten für Bildung und soziale Gerechtigkeit aufgerufen. Aus Sorge vor Ausschreitungen beobachten die Behörden die Lage genau

 28.10.2026

Berlin

Antisemitismusbeauftragte: »Jude« darf kein Schimpfwort sein

Katharina von Schnurbein tritt heute die Nachfolge von Felix Klein in der Bundesregierung an. Ihr erklärtes Ziel klingt einfach

 28.10.2026

Belgrad

Serbien: Anschlag auf Polizisten vor israelischer Botschaft

Erneut wird ein Wachbeamter vor der israelischen Botschaft angegriffen. Der Vorfall weckt Erinnerungen - welche Sicherheitsmaßnahmen die Behörden jetzt ergreifen

 28.10.2026

Washington D.C.

Trump reklamiert Anteil an Netanjahus überraschend starkem Wahlergebnis

»Als meine Unterstützung bekannt wurde, hat ihm das sehr geholfen«, sagt der amerikanische Präsident

 28.10.2026

Analyse

Die Wahl bringt keinen klaren Sieger hervor - was nun?

Die Wahlbeteiligung war mit 77,7 Prozent die höchste seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Doch die richtungsweisende Wahl in Israel ergab zunächst kein klares Ergebnis. Wie geht es jetzt weiter?

von Sara Lemel  27.10.2026

Debatte

Linke vertagt Entscheidung um Vanessa Emde

Die Berliner Linke ringt seit Wochen um den richtigen Umgang mit einer israelfeindlichen Abgeordneten. Nach einer Fraktionssitzung wurde wieder keine Lösung präsentiert

 27.10.2026