Rechtsextremismus

Polizei von Halle zeigt Frau mit eingebranntem Hakenkreuz an

Foto: imago

Die Bundespolizei hat am Dienstag auf dem Hauptbahnhof in Halle eine 30 Jahre alte Frau wegen eines Hakenkreuzes auf ihrem Unterarm kontrolliert. Das etwa zehn mal zehn Zentimeter große Hakenkreuz sei unübersehbar auf ihrem Arm eingebrannt gewesen, teilte die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am Mittwoch mit.

GEWALT Die Frau wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen, auch mit körperlicher Gewalt. Zudem habe sie Betäubungsmittel bei sich gehabt und es liefen bereits Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum gegen die Frau wegen eines Betrugsdeliktes.

Die 30-Jährige muss sich nun laut Polizei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten und zusätzlich wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln. epd

Atomstreit

USA und Iran vor neuer Gesprächsrunde

Unterhändler beider Staaten sollen sich diese Woche in Genf treffen, um über einen iranischen Vorschlag für ein neues Atomabkommen zu beraten

 23.02.2026

Kiel

DIG-Landesvorsitzender nach Demo attackiert

Der Landesvorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Schleswig-Holstein und eine Begleiterin wurden angegriffen, ein weiteres Opfer geschlagen

 23.02.2026

Braunschweig

Zentralrat der Juden: Schau betont »schmerzliche Aktualität«

Nur fünf Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur und des Holocaust wurde der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet. Zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung nach 75 Jahren gibt es mahnende Worte

 23.02.2026

Weimar

Linksextreme planen Aktion in KZ-Gedenkstätte

Israelfeindliche Gruppen rufen zu einem Protest in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf – am Jahrestag der Befreiung des Lagers. Die Gedenkstätten-Stiftung ist besorgt

 23.02.2026 Aktualisiert

Ukraine

Der verdrängte Krieg

Es gibt keine Alternative zur Unterstützung des angegriffenen Landes. Ansonsten könnte das Grauen näher rücken – auch bis zu uns nach Deutschland

von Igor Mitchnik  22.02.2026

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026