Niederlande

Polizei löst Demonstration von Rechtsextremisten in Den Haag auf

Den Haag am Samstag: Die Polizei geht gegen rechtsextreme Demonstranten vor. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Die Polizei in Den Haag hat am Samstag eine verbotene Demonstration von teils gewalttätigen Rechtsextremisten aufgelöst. Teilnehmer skandierten Losungen gegen Migranten sowie die Einwanderungspolitik der Regierung und riefen zu Gewalt gegen Juden auf, wie die Nachrichtenagentur ANP berichtete. 

Sicherheitskräfte wurden demnach mit Feuerwerkskörpern und Straßenschildern attackiert. Die Stadtverwaltung setzte eine Notverordnung in Kraft. Mehrere mutmaßliche Gewalttäter wurden festgenommen. 

Lesen Sie auch

Justizminister David van Weel verurteilte die Angriffe auf Polizisten sowie die rechtsextremistischen Parolen. »Es ist wichtig, dass hier mit aller Härte durchgegriffen wird«, sagte der Politiker der konservativ-liberalen Partei VVD. Er habe in Den Haag »ekelerregende Bilder« gesehen und verwies auf »Hitlergrüße, antisemitische Parolen, Gewalt gegen die Polizei und das Werfen von Feuerwerkskörpern auf die Polizei.« 

Zuvor hatte eine Organisation, die unter dem Motto »Wij Zijn Het Volk« (Wir sind das Volk) agiert, zu einer Kundgebung gegen die Zuwanderung in die Niederlande und die Migrationspolitik der Regierung aufgerufen. Laut ANP waren mehrere Hundert Menschen dem Aufruf gefolgt. dpa/ja

Sonntagstrend

Umfrage: AfD bleibt stärkste Kraft – Grüne und Linke legen zu

Die Grünen und Linken gewinnen bundesweit im Sonntagstrend etwas an Zustimmung, während die AfD ihre Spitzenposition hält

 20.09.2026

Landtagswahlen

Wahllokale in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern geöffnet

Die Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern entscheiden heute darüber, wie die Politik in den kommenden fünf Jahren aussehen soll. Auch für die Bundesregierung könnten die Wahlen wegweisend sein

 20.09.2026

Kommentar

Warum es eine Brandmauer gegen die Linkspartei braucht

Wenn eine Brandmauer nur auf einer Seite steht, brennt es von der anderen rein. Über diese offene Seite müssen wir reden

von Nelly Eliasberg  20.09.2026 Aktualisiert

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 19.09.2026

Nahost

Signal aus Teheran: Iran will zurück zu Rahmenabkommen

Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz erklärt, der Iran habe kein Interesse an einem endlosen Krieg

 19.09.2026

Kommentar

Michael Lüders, Groß-Palästina und seine Vorliebe für Wassermelonen

Wie BSW-Spitzenkandidat Michael Lüders sich als verrückter Rand einer Wahldebatte präsentierte

von André Anchuelo  19.09.2026 Aktualisiert

Berlin

Berliner Linke nennen Hamas-Massaker »Widerstand«

In einer Sitzung wurde die Forderung nach einer »vollen politischen und materiellen Unterstützung des palästinensischen Widerstands in all seinen Formen« erhoben. Und dies ist nur die Spitze des Eisbergs

 19.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Hohe Feiertage, wichtige Wahl

Die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern wählen am 20. September ihr Parlament. Wird der besorgniserregende Trend, der in Sachsen-Anhalt zu beobachten war, fortgesetzt und verfestigt?

von Juri Rosov  19.09.2026

Sachsen-Anhalt

Jurist hält Bundeszwang »nicht für abwegig«

Falls eine AfD-geführte Landesregierung Verfassungsrecht oder Bundesgesetze missachten sollte, könnte der sogenannte Bundeszwang zum Einsatz kommen

 19.09.2026