Berlin

Petra Pau eröffnet christlich-jüdische Woche der Brüderlichkeit

Petra Pau Foto: picture alliance / photothek

Die 71. Berliner christlich-jüdische »Woche der Brüderlichkeit« wird am Donnerstag im Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße von Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau eröffnet.

Bis Juni gibt es im Rahmen der Woche Vorträge, Konzerte und Ausstellungen, wie die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) am Dienstag ankündigte. An dem bereits laufenden Programm beteiligen sich viele weitere Institutionen und Einzelpersonen.

Auftaktfeier Bei der Auftaktfeier hält Pau die Festrede zum diesjährigen Motto der bundesweiten Woche. Es lautet: »Öffnet Tore der Gerechtigkeit - Freiheit Macht Verantwortung«. Die Linken-Politikerin gehört den Kuratorien der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Heinz-Galinski-Stiftung und der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum an.

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum erhielt am vergangenen Sonntag für ihre Bildungsarbeit die Buber-Rosenzweig-Medaille der über 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland. Die Auszeichnung ist nach den jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) benannt. kna

Erwiderung

An allem sind ... oder, Herr Ahmetović?

Der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetović, macht keinen Hehl daraus, wen er zum Hauptverantwortlichen für nahezu sämtliche Probleme, Konflikte und Krisen in Nahost erklärt

von Sacha Stawski  02.06.2026

Teheran

Iran bereitet Beisetzung von Chamenei vor

Drei Monate nach Chameneis Tötung äußert sich erstmals ein Politiker im Iran zum geplanten Begräbnis und den Trauerfeiern in mehreren Städten

 02.06.2026

Teheran

Iran: Keine Gespräche mehr mit USA

Für den Iran gilt eine Waffenruhe im Libanon als Teil der Verhandlungen mit den USA. Jetzt berichten iranische Medien, dass wegen der Kämpfe dort Teheran nicht mehr mit Washington verhandelt

 02.06.2026

Berlin

Senat macht Weg für Yad-Vashem-Straße frei

In Deutschland sollen zwei Niederlassungen der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem entstehen. Auch ein Straßenabschnitt im Herzen Berlins soll den Namen der Gedenkstätte tragen

 02.06.2026

Berlin

Merz: Hisbollah muss »ihre Waffen niederlegen«

Der Bundeskanzler ruft zur Deeskalation im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon auf. Die schiitische Terrororganisation müsse sich entwaffnen, so der CDU-Politiker

 02.06.2026

Berlin

Bericht: Wenn die Hautfarbe in der Eisdiele zum Problem wird

Rassismus, Antisemitismus und andere Formen des Menschenhasses: 13.000 Mal beriet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2025 Menschen, die sich im Alltag benachteiligt oder gedemütigt sahen

von Verena Schmitt-Roschmann  02.06.2026

Epstein-Affäre

Cooper: Mandelson hätte nie Botschafter in USA werden dürfen

Die Berufung von Epstein-Freund Peter Mandelson zum diplomatischen Vertreter in Washington stürzte die britische Regierung in eine schwere Krise. Die britische Außenministerin meldet sich nun mit klaren Worten

 02.06.2026

Hannover

Zahl der antisemitischen Vorfälle auf Höchststand

Anders als nach früheren Eskalationen im Nahostkonflikt sei die Zahl antisemitischer Vorfälle anschließend nicht wieder zurückgegangen, sagt RIAS

 02.06.2026

Hintergrund

»Lady Gaza« kommt in die Schweiz

Ein sozialdemokratischer Abgeordneter hat die umstrittene französische Europaabgeordnete Rima Hassan nach Bern eingeladen und damit Empörung ausgelöst. Erste Stimmen fordern nun ein Einreiseverbot

von Nicole Dreyfus, Michael Thaidigsmann  02.06.2026