Berlin

»Persönlich verletzend und diffamierend«

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Foto: dpa

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hält die Vorwürfe gegen den Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, im Zusammenhang mit dessen Kritik an Achille Mbembe für ungerechtfertigt und inakzeptabel: »Herr Klein wird in einer Weise beschuldigt, die persönlich verletzend und diffamierend ist.«

Klein habe Thesen von Mbembe kritisiert, die nicht nur er als höchst problematisch einstufe. »Ich schließe mich der Auffassung von Felix Klein ausdrücklich an.«

DEBATTE Würde es sich um Missverständnisse seines Werks handeln, hätte Herr Mbembe in seinen Veröffentlichungen im Zuge der Debatte das richtigstellen und seine Position zu Israel eindeutig klären können. Das sei jedoch unterblieben.

»Ich appelliere jetzt an alle Seiten, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren, ohne persönliche Diffamierungen«, so Zentralratspräsident Schuster. ja

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