Leipzig

Oberstaatsanwalt äußert sich zum Fall Ofarim

Gil Ofarim Foto: imago images/Lumma Foto

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Oberstaatsanwalt äußert sich zum Fall Ofarim

Bereits Anfang der Woche hatte die Staatsanwaltschaft die Geschehnisse vor Ort nachstellen lassen

 11.12.2021 19:10 Uhr

Die Ermittlungsergebnisse zum Antisemitismus-Vorwurf des Musikers Gil Ofarim gegenüber dem Leipziger Hotel Westin werden einem Medienbericht zufolge vermutlich nicht mehr in diesem Jahr veröffentlicht. »Wir sind bestrebt, Anfang nächsten Jahres Ergebnisse vorzulegen«, sagte der Leipziger Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz dem Mitteldeutschen Rundfunk.

Er rechne nicht damit, dass die Ermittlungen vor Weihnachten abgeschlossen werden. Zunächst müssten das ergänzte Gutachten vorliegen, die Ermittlungsergebnisse zusammengeführt und diese den Verfahrensbeteiligten zur Verfügung gestellt werden.

Anfang der Woche hatte die Staatsanwaltschaft Medienberichten zufolge die Geschehnisse vor Ort nachstellen lassen. Dem vorausgegangen war eine Auswertung der originalen Videoaufzeichnungen durch einen Digitalforensiker. Die Nachstellung der Ereignisse sollte die Aufnahmen ergänzen.

Der Musiker und Sohn der israelischen Musiklegende Abi Ofarim (1937-2018) war nach eigener Aussage Anfang Oktober in dem Hotel antisemitisch beleidigt worden, weil er sichtbar einen Davidstern trug. In einem millionenfach aufgerufenen Instagram-Video hatte der 39-Jährige danach Antisemitismus-Vorwürfe gegen das Hotel erhoben. epd

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