Erinnerung

NS-Gedenkstätten starten Social-Media-Kampagne »#GeradeJetzt«

Oliver von Wrochem, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Deutschland und Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Foto: picture alliance/dpa

Gedenkstätten und Lernorte aus ganz Deutschland starten in den Sozialen Netzwerken eine Kampagne gegen Geschichtsvergessenheit. Titel und gemeinsamer Hashtag der Kampagne sei »#GeradeJetzt«, teilte die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen am Mittwoch zum Start der Kampagne mit. Geschichtsvergessenheit führe zu Demokratieverlust, hieß es zur Begründung. Es gehe um die Bedeutung von Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten für die heutige Demokratie.

Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus sollen mit der Kampagne Zusammenhalt, Solidarität und Zusammenarbeit signalisiert werden, hieß es. »Mit ‚#GeradeJetzt‘ wollen wir eine große Sichtbarkeit der historischen Orte und der vielfältigen Gedenkstättenarbeit in den Sozialen Medien erzeugen und die Aufmerksamkeit auf die Gegenwartsrelevanz unserer Themen lenken«, erklärte Oliver von Wrochem, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Deutschland und Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Zum Start werden unter dem Motto »These stories still need to be told« ab dem 27. Januar Biografien und Zitate der Gedenkstätten in den Sozialen Medien vorgestellt. Ein Schwerpunkt liege dabei auf individuellen Familiengeschichten, hieß es. Rund um die Befreiungstage im April und Mai werde unter dem Motto »Ich bin hier« das Digitale mit dem Analogen verbunden. Gedenkstätten werden Besucherinnen und Besucher bitten, ihre Erfahrungen in Gedenkstätten auf Social-Media-Kanälen zu dokumentieren. epd

Washington

Weißes Haus verspricht Bericht zu Angriff auf Mädchenschule im Iran

Im Iran-Krieg wurden offenbar viele Schülerinnen getötet. Immer noch ist offiziell unklar, wer dafür verantwortlich ist. Das Weiße Haus verspricht Transparenz

 10.03.2026

Krieg

Reiseverband: Bald Ausreise aller Gäste aus Golfregion

Noch immer sitzen viele Urlauber infolge des Iran-Kriegs in der Golfregion fest. Reiseveranstalter arbeiten daran, sie trotz gesperrter Lufträume nach Hause zu bringen

 10.03.2026

Wiesbaden

Inflation unter zwei Prozent – aber Sorgen wegen Iran-Kriegs

Die Inflation in Deutschland fällt im Februar auf 1,9 Prozent. Der Iran-Krieg könnte die Preise aber wieder anheizen

 10.03.2026

Berlin

Merz: USA und Israel haben keinen Plan für Kriegsende

Der Kanzler verschärft erneut seine Tonlage und richtet mahnende Worte an zwei wichtige Partnerländer

 10.03.2026

Jerusalem

Wadephul macht Solidaritätsbesuch in Israel

Knapp eineinhalb Wochen nach Beginn der Angriffe auf den Iran reist der deutsche Außenminister nach Israel. Während eines Raketenalarms muss er Schutz in einem Bunker suchen

 10.03.2026 Aktualisiert

Celle

Mehr als sechs Jahre Haft für Drohnenteile an Hisbollah

Ein Gericht schickt einen Mann wegen Beihilfe zum versuchten Mord und Unterstützung der Hisbollah ins Gefängnis

 10.03.2026

Washington D.C.

Trump über Chamenei-Sohn: »Wird nicht in Frieden leben«

Im Iran hat ein neues Oberhaupt übernommen. US-Präsident Trump spricht nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei von einem großen Fehler. Und macht düstere Andeutungen

 10.03.2026

Münster

Urteil: Keine Bundesmittel für AfD-nahe Stiftung für 2021

Die Desiderius-Erasmus-Stiftung erhält auch für 2021 keine Mittel vom Bund. Grund ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2023

 10.03.2026

Nahost

Raketenangriff auf Al-Asrak: Auch deutscher Teil getroffen

Eine neue Attacke in Jordanien traf auch den von deutschen Soldaten genutzten Bereich. Die Bundeswehr prüft noch, was genau einschlug. Die Soldaten sind in Sicherheit

 10.03.2026