Schloss Bellevue

Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag beim Neujahrsempfang im Schloss Bellevue Repräsentanten des öffentlichen Lebens und engagierte Bürgerinnen und Bürger begrüßt.

Zu dem Empfang waren Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und viele Mitglieder des Kabinetts ebenso wie Spitzenvertreter der Parteien erschienen. Auch Zentralratspräsident Josef Schuster und der ZWST-Vorsitzende Abraham Lehrer nahmen teil.

In seiner Rede betonte der Bundespräsident, dass die Demokratie stabil sei, auch in politisch schwierigen Zeiten. »Sie ist stark, weil es unzählige Menschen gibt, die sich auf vielfältige Weise für das Gemeinwesen engagieren, auch jenseits der Hauptstadt und abseits des Scheinwerferlichts.«

Toleranz Die liberale Demokratie sei stark und wehrhaft, so der Bundespräsiden weiter, weil es Menschen gebe, die Menschenwürde, Weltoffenheit und Toleranz gegen Anfechtungen verteidigten, »etwa dann, wenn Politiker und demokratische Verfahren verächtlich gemacht werden, wenn Menschen beleidigt, bedroht oder ausgegrenzt werden, wenn aggressiver Nationalismus und religiöser Fanatismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ihr böses Gesicht zeigen«.

Der Bundespräsident dankte 70 Bürgerinnen und Bürgern aus allen Bundesländern, die sich um das Gemeinwohl in besonderer Weise verdient gemacht haben, für ihr Engagement. Darunter war auch Tatjana Malafy aus Rottweil, stellvertretende Vorsitzende des Oberrats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden. Erwähnt wurde ihr Engagement für die Entwicklung des Judentums und des jüdischen Lebens in Deutschland: »Das kann man gar nicht genug würdigen, gerade in einer Zeit, in der wir erleben müssen, wie auf deutschen Plätzen israelische Fahnen verbrannt werden«, sagte Steinmeier laut Redemanuskript. ja

Düsseldorf

»Kindermörder« und Tritte: Staatsschutz ermittelt nach antisemitischen Angriff

Das Opfer soll zunächst von zwei Frauen angesprochen und israelfeindlich beleidigt worden sein. Wenig später kamen die Angreifer

 24.09.2026

USA

Medien: 15 Jahre Haft für Ex-Hollywood-Mogul Weinstein

Harvey Weinstein war einst ein mächtiger Medienmodul, dann kamen Vorwürfe Dutzender Frauen zu Sexualverbrechen ans Licht. Er sitzt im Gefängnis. Bis heute beschäftigen sich Gerichte mit dem Fall

von Anna Ringle  23.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Berlin-Wahl

Klöckners Gretchenfrage: »Wie haltet ihr es mit dem Antisemitismus?«

Die CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin hat SPD und Grüne auf Instagram aufgefordert, in Berlin keine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Ansonsten werde das »Nie wieder« zur Farce

 23.09.2026

Jerusalem/New York

Benjamin Netanjahu: Werde vor UNO die Wahrheit über Mamdani sagen

Israels Ministerpräsident wirft dem New Yorker Bürgermeister Unterstützung der Hamas und Hetze gegen Juden vor

 23.09.2026

Machtgedanke zu verlockend? SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (r.) und Elif Eralp von der Linkspartei bei einer Podiumsdiskussion vor der Wahl

Kommentar

Finaler Tabubruch

Ein persönlicher Appell an die Berliner SPD, sich nicht mit den dunkelroten Judenfeinden von der Linkspartei einzulassen

von Daniel Killy  23.09.2026

Debatte

Außenminister Sa’ar kontert Vorwürfe von Österreichs Bundespräsident Van der Bellen

Sa’ar drehte Van der Bellens Aussage um und fügte hinzu: Kein österreichischer Bürger dürfe für den »Unsinn« seines Präsidenten verantwortlich gemacht werden

 23.09.2026

Solidarität

LED-Truck gegen Judenhass in fünf deutschen Städten

Mit einer bundesweiten Aktion wollen die »Christen an der Seite Israels« rund um den Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober auf Antisemitismus aufmerksam machen

 23.09.2026

Düsseldorf

Islamistischer Schüler wegen zweifachem Messerangriff verurteilt

Ein Essener Schüler ist wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Das Oberlandesgericht sprach ihn schuldig

 23.09.2026