Dresden

Namenslesung in Erinnerung an NS-Opfer

Eine weiße Rose steckt am Mahnmal für deportierte Dresdner Juden am Bahnhof Dresden-Neustadt. Foto: picture alliance / dpa

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus findet am 18. April in Dresden eine Namenslesung statt. Erinnert werde an Dresdner Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie Kinder von Zwangsarbeiterinnen.

Anlass der Lesung an der Gedenktafel vor der Dresdner Kreuzkirche ist der israelische Holocaust-Gedenktag am 18. April.

Als Vertreter Dresdens nimmt Bildungsbürgermeister Jan Donhauser
(CDU) teil. Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde spricht zum Abschluss das Kaddisch-Gebet. Die Namen werden vor allem von Dresdner Schülerinnen und Schülern gelesen.

Veranstalter ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden. Fast 2000 Namen von ermordeten oder verschollenen Dresdner Jüdinnen und Juden wurden 2006 in einem Buch veröffentlicht. epd

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