Berlin

Michael Roth geht mit Israel-Politik der SPD hart ins Gericht

Michael Roth (SPD) Foto: picture alliance / Thomas Koehler/photothek.de

Der langjährige SPD-Außenpolitiker Michael Roth verurteilt die derzeitige Israel-Politik seiner eigenen Partei als »enttäuschend« und »beschämend«.

»Das Massaker der Hamas war der brutalste Angriff auf Jüdinnen und Juden seit der Schoa«, betont er in einem Gastbeitrag für den »Tagesspiegel«. Statt sich hinter Israel zu stellen, reagiere die SPD jedoch zögerlich, ausweichend und mit »sprachlichen Verrenkungen«.

Lesen Sie auch

Indirekt greift Roth auch den derzeitigen SPD-Fraktionschef Matthias Miersch an: »In der SPD-Bundestagsfraktion war es lange gelebte Praxis, dass der Vorsitzende selbst Verantwortung für die deutsch-israelischen Beziehungen übernahm«, schreibt er unter Verweis auf die Miersch-Vorgänger Peter Struck und Thomas Oppermann.

Roth saß mehr als 25 Jahre im Bundestag und war dort zuletzt Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. dpa

New York

Antisemitische Straftaten treiben Hasskriminalität nach oben

Moshe Spern von der Organisation United Jewish Teachers, macht Bürgermeister Zohran Mamdani mit verantwortlich: »Er trägt zu diesem Problem bei, und er weiß es.«

 04.06.2026

New York

Kein Sitz für Deutschland im UN-Sicherheitsrat

Deutschland scheitert mit der Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Österreich und Portugal setzen sich stattdessen durch

 04.06.2026

Lam (Bayern)

Nach Judenhass-Skandal: Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Hotel »Zum Hirschen«

Der zuständige Landrat und der Bürgermeister Lams verurteilen die antisemitische Nachricht der Hotelbetreiber

von Imanuel Marcus  04.06.2026

Washington D.C.

US-Repräsentantenhaus stellt sich gegen Iran-Einsätze

Die Abstimmung gilt als seltenes Zeichen offenen Widerstands gegen den Präsidenten innerhalb seiner eigenen Partei

 04.06.2026

Diplomatie

Lebendiges Netzwerk

30.000 Euro für die deutsch-israelische Zusammenarbeit: Botschafter Ron Prosor zeichnet vier wegweisende Initiativen aus

 03.06.2026

Meinung

Digitale Gewalt: Gutes Gesetz mit Hürden

Die Bundesregierung plant ein Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet. Damit es wirken kann, sollte aber von Anfang an die Finanzierung von Anlaufstellen für Betroffene mitgedacht werden

von Pawel Erenburg  03.06.2026

Iran

Im Visier

Die Mordpläne gegen Josef Schuster und Volker Beck sind Teil einer seit Jahren anhaltenden Terrorkampagne des Mullah-Regimes in Europa. Ihr Ziel: Juden und Gegner Teherans sollen sich nirgends sicher fühlen

von Peter R. Neumann  03.06.2026

Krieg gegen Iran

Mindestens 63 Verletzte bei iranischem Angriff auf Flughafen von Kuwait

Verlorene Gliedmaßen, Hirnblutungen, Knochenbrüche: Das Gesundheitsministerium in Kuwait meldet schwerste Verletzungen nach dem jüngsten Angriff. Mindestens ein Mensch überlebt die Attacke nicht

 03.06.2026

Düsseldorf

Antisemitische Vorfälle in NRW erreichen neuen Höchststand

»Jüdinnen und Juden erleben in unserem Land immer häufiger Hass, Bedrohungen und Ausgrenzung«, sagt Familien- und Integrationsministerin Verena Schäffer

 03.06.2026