Berlin

Mann mit Kippa beleidigt und bespuckt

Foto: picture alliance / dpa

Ein 31-jähriger Mann soll am Samstagnachmittag in Berlin-Charlottenburg mehrere Personen antisemitisch beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen haben. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei soll der Mann in der Uhlandstraße einem 47-Jährigen und seinen beiden Kindern hinterhergelaufen sein und sie antisemitisch beleidigt und angespuckt haben. Als der Familienvater mit Kippa den Mann darauf ansprach, habe dieser ihm ins Gesicht geschlagen, teilte die Berliner Polizei am Sonntag mit.

Daraufhin hätten sich mehrere Personen in das Geschehen eingeschaltet, darunter ein 45-jähriger Mann und eine 53-jährige Frau. Der Angreifer habe auch die Frau antisemitisch beleidigt und bedroht, worauf es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 45-Jährigen kam.

Daraufhin hätten sich mehrere Personen in das Geschehen eingeschaltet, darunter ein 45-jähriger Mann und eine 53-jährige Frau. Der Angreifer habe auch die Frau antisemitisch beleidigt und bedroht, worauf es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 45-Jährigen kam. Laut der »B.Z.« ist der mutmaßliche Täter arabischstämmig.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Botschaft des Staates Israel in Berlin verurteilte den Angriff in einem X-Beitrag: »Selbst Kinder bleiben nicht verschont. Aus Worten wird Stimmung. Auf Stimmung folgen Taten.« ja

Berlin

Söder warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linkspartei

Nach der Wahl in Berlin mit dem Sieg der Linkspartei ist noch immer unklar, wer künftig regieren wird. Der CSU-Chef hat eine klare Erwartung für den Umgang mit dem Wahlsieger

 25.09.2026

Kassel/Heidenau

Stadt stoppt Stolpersteine – Künstler: War zu erwarten

Der Stadtrat von Heidenau bei Dresden lässt keine neuen Stolpersteine im Straßenraum zu. Der Initiator der Gedenksteine, Gunter Demnig, warnt vor Unsichtbarkeit der NS-Opfer und will weitermachen

 25.09.2026

Berlin

Schuster: Seit Hamas-Angriff kaum Kontakte zu muslimischen Verbänden

Er hat muslimische Freunde. Doch offizielle Beziehungen zwischen der jüdischen Gemeinde und muslimischen Verbänden gibt es kaum noch. Der Zentralratspräsident kritisiert dies und hofft auf Besserung

 25.09.2026

USA

Rennpferd muss wegen Hitler-Bezug umbenannt werden

Der Jockey Club erhält eine formale Beschwerde, woraufhin der Name des Tieres verboten wird. Wie hieß das Pferd? Und wie heißt es jetzt?

 25.09.2026

New York

Susan Sarandon bei Demo gegen Israel festgenommen

Zwei Proteste gegen Israel fanden während der Rede von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor der UNO statt. Bei einer davon wurde zum Mord an ihm aufgerufen

 25.09.2026

New York

Netanjahu vor der UNO: »Israel hat keinen anderen Weg als zu gewinnen«

Der israelische Ministerpräsident spricht über Iran, Katar, die Türkei. Er konfrontiert Kritiker seines Landes, inklusive Bürgermeister Zohran Mamdani

 25.09.2026

Berlin

Berliner Linken-Chefin: »sehr überrascht« über Kritik

Seit der Berlin-Wahl am Sonntag wird bundesweit heftig über Antisemitismus bei der Linkspartei diskutiert. Sieht die Landesvorsitzende Kerstin Wolter ein strukturelles Problem in ihrer Partei?

 25.09.2026

Nach der Wahl

Berliner SPD will mit Linken und CDU sondieren

Die Sozialdemokraten wollen mit dem Wahlsieger Linke und der CDU über eine mögliche Regierungsbildung sprechen. Parteichef Krach nennt eine »rote Linie«

 25.09.2026

New York

Berichte: Iran legt Sieben-Tage-Plan zur Beendigung des Kriegs vor

Die USA und der Iran verhandeln mit Hilfe von Vermittlern über die Zukunft der Straße von Hormus. Nun will die iranische Seite einen Vorschlag ins Spiel gebracht haben

 25.09.2026