Berlin

Mann mit Israel-Fahnen bedrängt und verletzt

U-Bahnhof Wittenbergplatz Foto: picture alliance / imageBROKER

Ein 41-jähriger Mann mit zwei Israel-Fahnen soll in Berlin von Jugendlichen bedrängt und verletzt worden sein. Der Staatsschutz ermittle wegen gefährlicher Körperverletzung mit politischem Hintergrund, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der 41-Jährige kam nach Angaben der Polizei am Samstagnachmittag von einer Mahnwache für die von der Hamas aus Israel verschleppten Geiseln. Er hatte laut Polizei eine Israel-Fahne um den Hals gebunden, eine weitere hatte er an einem Stab befestigt bei sich. 

Einer der Tatverdächtigen soll die Fahne vom Stab gerissen und in einen Mülleimer geworfen haben.

Am U-Bahnhof Wittenbergplatz sollen drei bis vier Jugendliche auf ihn losgegangen sein und Unmut über die Fahnen geäußert haben. Einer der Tatverdächtigen soll die Fahne vom Stab gerissen und in einen Mülleimer geworfen haben. Ein anderer soll versucht haben, auch die um den Hals geschlungene Fahne abzureißen. Dabei sei der 41-Jährige gewürgt worden und habe Schmerzen erlitten, teilte die Polizei mit. Ärztlich behandelt werden musste er demnach aber nicht.

Der 41-Jährige informierte im Beisein zweier Zeuginnen eine Polizeistreife im Funkwagen. Videoaufnahmen von der Tat seien sichergestellt worden, teilte die Polizei weiter mit. dpa

Berlin

Hubig besorgt über Zulauf zu militanten Rechtsextremisten

In mehreren Bundesländern laufen Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten. Was die Bundesjustizministerin dazu sagt

 06.05.2026

New York

USA unterstützen UN-Resolution zu möglichen Iran-Sanktionen

Dem Regime in Teheran werden in einem von den USA unterstützten Entwurf »wirksame Maßnahmen entsprechend der Schwere der Lage, einschließlich Sanktionen« angedroht

 06.05.2026

Washington D.C.

Trump stoppt Marineeinsatz in der Straße von Hormus

Der Präsident begründet dies mit angeblichen Fortschritten in Gesprächen mit Teheran über ein Abkommen. Außenminister Rubio hatte zuvor dagegen erklärt, das »Project Freedom« stelle nun den Schwerpunkt dar

 06.05.2026

Berlin/Tel Aviv

Israel: Liefern Deutschland Kerosin

Trotz hoher Kerosinpreise hieß es zuletzt, dass die Vorräte in Deutschland reichen. Experten warnen derweil vor Engpässen. Nun helfen die Israelis eigenen Angaben zufolge aus

 06.05.2026

Berlin/Düsseldorf

Durchsuchungen bei mutmaßlichen Neonazis

Die Polizei durchsucht Objekte in zwölf Bundesländern. Warum die neuen Rechtsextremen jetzt ins Visier geraten

 06.05.2026 Aktualisiert

Interview

Josef Schuster: »Juden und Muslime sind keine Erzfeinde«

Bald startet der Katholikentag in Würzburg. Mit dabei: der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Welche Tipps er für Gäste hat - und wie er auf Juden, Christen und Muslime in aufgeheizten Zeiten blickt

von Leticia Witte  06.05.2026

Nahost

Rubio: »Die Operation Gewaltiger Zorn ist abgeschlossen«

»Jetzt widmen wir uns dem Projekt Freiheit«, betont der amerikanische Außenminister

 05.05.2026

Krise

Merz schließt Minderheitsregierung und Neuwahl aus

Die schwarz-rote Regierung ist in den vergangenen Wochen im Streit versunken. Der Kanzler sieht trotzdem keine Alternative zur Zusammenarbeit mit der SPD

von Michael Fischer  05.05.2026

Bayern

14-Jähriger im Allgäu getötet - Details zu Verdächtigem werden bekannt

Ein vermisster Jugendlicher, eine Leiche und Polizeischüsse bei einer Fahndung - in Memmingen überschlagen sich die Ereignisse. Jetzt werden weitere Erkenntnisse bekannt

 05.05.2026