Berlin

Mann mit Israel-Fahnen bedrängt und verletzt

U-Bahnhof Wittenbergplatz Foto: picture alliance / imageBROKER

Ein 41-jähriger Mann mit zwei Israel-Fahnen soll in Berlin von Jugendlichen bedrängt und verletzt worden sein. Der Staatsschutz ermittle wegen gefährlicher Körperverletzung mit politischem Hintergrund, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der 41-Jährige kam nach Angaben der Polizei am Samstagnachmittag von einer Mahnwache für die von der Hamas aus Israel verschleppten Geiseln. Er hatte laut Polizei eine Israel-Fahne um den Hals gebunden, eine weitere hatte er an einem Stab befestigt bei sich. 

Einer der Tatverdächtigen soll die Fahne vom Stab gerissen und in einen Mülleimer geworfen haben.

Am U-Bahnhof Wittenbergplatz sollen drei bis vier Jugendliche auf ihn losgegangen sein und Unmut über die Fahnen geäußert haben. Einer der Tatverdächtigen soll die Fahne vom Stab gerissen und in einen Mülleimer geworfen haben. Ein anderer soll versucht haben, auch die um den Hals geschlungene Fahne abzureißen. Dabei sei der 41-Jährige gewürgt worden und habe Schmerzen erlitten, teilte die Polizei mit. Ärztlich behandelt werden musste er demnach aber nicht.

Der 41-Jährige informierte im Beisein zweier Zeuginnen eine Polizeistreife im Funkwagen. Videoaufnahmen von der Tat seien sichergestellt worden, teilte die Polizei weiter mit. dpa

München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Am 9. November 2006 wurde die Synagoge Ohel Jakob eröffnet - als Zeichen für die Rückkehr jüdischen Lebens ins Herz Münchens. Den 20. Jahrestag feiert die Kultusgemeinde mit einem Festakt. Erwartet werden prominente Gäste, etwa Bundeskanzler Merz

 02.11.2026

Berlin

SPD nominiert Michel Friedman für Bundesversammlung

Der Publizist darf damit über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier abstimmen

 02.11.2026

Frankfurt am Main

»Zeit ist’s!«

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach zur Eröffnung der Jüdischen Akademie in der Mainmetropole. Wir dokumentieren seine Rede

von Frank-Walter Steinmeier  02.11.2026

Berlin

Koalitionsverhandlungen für Rot-Grün-Rot beginnen

Sechs Wochen nach der Wahl starten Linke, Grüne und SPD in Berlin ihre Koalitionsverhandlungen. Viele Fragen sind noch offen – und Scheitern ist jederzeit möglich.

 02.11.2026

Jugendproteste

Prien: Bei Krawallen nach »Gen Z«-Protesten die Realität betrachten

Die Jugendministerin Prien spricht von »weitestgehend friedlichen Demonstrationen« am Samstag. Was danach geschah, nennt sie »Gewaltexzesse von linksradikalen Gruppen«. Es seien wohl auch Menschen »aus migrantischen Milieus« beteiligt gewesen

 02.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  02.11.2026

Endlich nimmt ein Verwaltungsgericht die Einschüchterung jüdischer Studierender ernst

Ein Kommentar

von Annabelle Ganapol  02.11.2026

Baustelle der Jüdischen Akademie an einer Straße in Frankfurt am Main

Ort jüdischen Denkens

Jüdische Akademie öffnet in Frankfurt

Es soll ein Ort des Diskurses und der Begegnung sein: In Frankfurt wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet

 02.11.2026

Robert F. Kennedy Jr. spricht an einem Rednerpult vor einer Wand mit dem Schriftzug MAHA

USA

Kennedy verteidigt Rede über Araber und lobt Juden

Der US-Gesundheitsminister weist Rassismusvorwürfe zurück und fragt, warum die Welt Juden hasse und Islamisten umarme

 01.11.2026