München

Mann filmt Synagoge und greift Polizisten an

Im Herzen Münchens: die Ohel-Jakob-Synagoge Foto: dpa

Am Dienstag hat ein 33-jähriger Mann zwei Polizisten vor der Synagoge Ohel Jakob in München attackiert und leicht verletzt. Der aus Ghana stammende Mann war dem Sicherheitsdienst der Synagoge aufgefallen, weil er das Gebäude über längere Zeit filmte. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, lief er davon. Nachdem die Polizisten ihn eingeholt hatten, schlug er um sich und traf dabei die Beamten. Der Mann wurde festgenommen. Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Verdachts antisemitischer Straftaten ermittelt.

Wie die »Süddeutsche Zeitung« berichtet, hatte nur 20 Minuten vor diesem Fall ein 37-jähriger Münchner an der verschlossenen Synagogentür gerüttelt und sich bei einer Personenkontrolle geweigert, seine Personalien preiszugeben. Auch dieser Mann ergriff die Flucht, konnte aber später festgenommen werden.

Beide Männer sind bisher nicht wegen judenfeindlicher Straftaten aufgefallen. ja

Beirut

Israel: Hochrangiger Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gutachten missverstanden: Bundestagsdienst bewertet Iran-Angriffe nicht abschließend

Laut Medienberichten hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig eingeordnet. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« widerspricht in einer Analyse dieser Darstellung nun

 01.04.2026

Frankfurt am Main

Jüdische Filmtage: Kino kündigt Kooperation, Organisatoren üben scharfe Kritik

Die Jüdische Gemeinde sieht »faktisch eine Kapitulation vor antisemitischem Druck«, während die Astor Film Lounge ihre Entscheidung verteidigt

von Imanuel Marcus  01.04.2026

Dresden/Leipzig

Hitlergruß: Urteil gegen Melanie Müller ist rechtskräftig

Das Urteil gegen die Schlagersängerin wegen des Zeigens des Nazigrußes ist rechtskräftig. Warum sie die Revision zurückzieht und was das für sie bedeutet

 01.04.2026

Pessach

Preis der Freiheit

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstehen nicht von allein. Sie müssen erstritten, manchmal sogar erkämpft werden

von Josef Schuster  01.04.2026

Berlin

»Arrogante Belehrungen«: Israelische Botschaft kritisiert Castellucci scharf

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik an der Jerusalemer Regierung für die Ausweitung der Todesstrafe. Die israelische Botschaft spricht von Doppelmoral

 01.04.2026 Aktualisiert

Buenos Aires

Argentinien stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Präsident Javier Milei begründete den Schritt unter anderem mit dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen ermordet wurden

 01.04.2026

Ottawa

PFLP-Ableger: Kanada löst Samidoun auf

Der Schritt erfolgt wegen »Nichteinhaltung« gesetzlicher Vorgaben. In Kanada war die Gruppe zuvor als Terrororganisation eingestuft worden

 01.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht

»Ob wir ein Abkommen haben oder nicht, ist jetzt irrelevant«, sagt der amerikanische Präsident

 01.04.2026