Medienberichte

Mahmud Abbas in Berlin

Palästinenserpräsident Abbas Foto: dpa

Medienberichte

Mahmud Abbas in Berlin

Der Politiker hält sich zur Behandlung seit Montagabend in der Charité auf

 06.04.2021 16:23 Uhr

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hält sich seit Montagabend in Berlin auf. Die Sicherheitsmaßnahmen seien verschärft worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Geplant sei ein Aufenthalt bis Donnerstag. 

Nach Medienberichten ist Abbas zu medizinischen Untersuchungen in Deutschland. Der »Tagesspiegel« berichtet, in der Berliner Charité sei eine Routineuntersuchung geplant. Ein Charité-Sprecher wollte den Bericht aber weder bestätigen noch dementieren. Er verwies auf den Schutz der Patientendaten. 

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Spekulationen über den Gesundheitszustand des 85-Jährigen gegeben. 2018 war Abbas wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt worden. In der Vergangenheit war er auch an Prostatakrebs erkrankt.

Abbas wurde 2005 gewählt, eigentlich für eine Amtszeit von vier Jahren. Seitdem gab es keine Präsidentschaftswahl mehr. Am 31. Juli ist eine Präsidentschaftswahl angesetzt, bei der er wieder antreten will. Noch ist allerdings unklar, ob sie wirklich stattfinden wird. dpa

Straße von Hormus

US-Militär warnt Revolutionsgarden vor Provokationen bei Manöver

Ab Sonntag will die iranische Elite-Einheit eine Übung in der strategisch wichtigen Meerenge abhalten

 31.01.2026

Sicherheit

Deutschland und Israel trainieren erstmals gemeinsam gegen Cyberangriffe

Deutschland und Israel proben gemeinsam die Abwehr schwerer Cyberangriffe. Denn Israel hat Erfahrungen, von denen Deutschland profitieren möchte

 31.01.2026

Nordrhein-Westfalen

Statt Auktion: 428 Holocaust-Dokumente an Auschwitz-Stiftung übergeben

Nach internationalen Protesten übergibt der Landtag in Nordrhein-Westfalen 428 Holocaust-Dokumente an die Stiftung Auschwitz-Birkenau. Darunter sind Lagerpostkarten, Täterbriefe und Lagergeld

 31.01.2026

Nahost

Trump schickt weitere Kriegsschiffe in Richtung Iran

Der US-Präsident drängt das iranische Regime weiterhin zu einem Deal

 31.01.2026

Nahost

Mehrere Explosionen im Iran

Vor einem Marinemanöver der iranischen Revolutionsgarden kommt es zu Detonationen in mehreren Teilen des Landes. Die iranische Propaganda spricht von Gaslecks und brennendem Schilf

 31.01.2026

Nahost

Vollendete Drohkulisse

US-Präsident Trumps »Armada« ist angekommen, die Optionen für Militärschläge liegen auf dem Tisch. Er stellt dem Mullah-Regime zwei Bedingungen. Wird Teheran einlenken?

von Imanuel Marcus  30.01.2026

EU-Sanktionen

Israel bietet Hilfe bei Verfolgung von Revolutionsgarden an

Die Europäische Union hat die Elite-Einheit des Mullah-Regimes auf die Terrorliste gesetzt. Nach Ansicht des israelischen Botschafters dient das auch der inneren Sicherheit in Deutschland

 30.01.2026

Meinung

Endlich!

Es war überfällig, dass die EU die Revolutionsgarde der Islamischen Republik auf der Terrorliste gesetzt hat. Doch die heutige Lage ist auch das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse, falscher Hoffnungen und politischer Feigheit ebenjener EU

von Shahrzad Eden Osterer  30.01.2026

Rheinland-Pfalz

Landtag fordert Institut für Antisemitismusforschung auf Bundesebene

Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) dankt dem Landesparlament. »Antisemitismus ist in diesem Lande eine reale Erfahrung«, sagt er

 30.01.2026