Simon Wiesenthal Center

Liste an Ministerien übermittelt

Efraim Zuroff Foto: Marco Limberg

Das Simon Wiesenthal Center hat dem Bundesjustizministerium und dem Bundesinnenministerium am Mittwoch eine Namensliste zukommen lassen, auf der 76 Männer und vier Frauen stehen, die bei den sogenannten Einsatzgruppen tätig waren, die während des Holocausts über eine Million sowjetische Juden erschossen haben sollen.

Prozess Efraim Zuroff sagte in einem Statement: »Die Personen auf der Liste wurden alle zwischen 1920 und 1924 geboren, und es ist anzunehmen, dass sie noch am Leben und gesund genug sind, um angeklagt zu werden.«

Die Liste sei in der Hoffnung übergeben worden, die deutschen Behörden zu ermutigen, diese Mörder vor Gericht zu bringen, und um die Unterstützung des Simon-Wiesenthal-Zentrums anzubieten.

Beide Ministerien bestätigten der Jüdischen Allgemeinen den Eingang des Schreibens. Eine Sprecherin des Bundesministerium des Innern sagte jedoch, dass die Zuständigkeit beim Bundesjustizministerium (BMJV) liege. Das BMJV habe, sagte ein Sprecher, das Schreiben an die Zentrale Stelle in Ludwigsburg weitergeleitet. ja

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