Engagement

Leo-Baeck-Medaille für US-Botschafterin Amy Gutmann

Amy Gutmann bei einer Anhörung zu ihrer Ernennung im US-Senat, Dezember 2021 Foto: imago images/ZUMA Wire

Die Leo-Baeck-Medaille geht in diesem Jahr an die Botschafterin der USA in Deutschland, Amy Gutmann. Damit ehrt das Leo-Baeck-Institut (LBI) Gutmann für ihren »außerordentlichen persönlichen, akademischen und diplomatischen Einsatz zur Bewahrung der Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums«, wie es am Mittwoch in einer Mitteilung hieß. Die Auszeichnung soll am 25. Oktober im Center for Jewish History in New York verliehen werden. Die Medaille ist die höchste Auszeichnung des LBI New York.

demokratie Gutmann ist seit Anfang 2022 US-Botschafterin in Deutschland. Davor war sie in unterschiedlichen Positionen an Universitäten und in der Wissenschaft tätig. Sie habe sich »für einen lebensverändernden Zugang zu Bildung sowie für innovative Forschung eingesetzt, die zu lebensrettenden Entdeckungen führt«, hieß es. »Darüber hinaus hat sie zahlreiche Publikationen über den praktischen Wert und die Ethik der konstitutionellen Demokratie, Bildung, Gesundheitsversorgung und Menschenrechte veröffentlicht.«

Gutmann erhält die Auszeichnung für ihren »außerordentlichen persönlichen, akademischen und diplomatischen Einsatz zur Bewahrung der Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums«.

Das Institut vergibt die nach dem liberalen deutschen Rabbiner Leo Baeck (1873–1956) benannte Medaille seit 1978 an Personen, die sich in besonderer Weise um die deutsch-jüdische Aussöhnung verdient gemacht haben. Im vergangenen Jahr war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Preisträger. Davor wurden unter anderen die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ex-Außenminister Joschka Fischer, die ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau und Joachim Gauck sowie der Verleger Axel Springer ausgezeichnet. kna

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