Berlin

Constantin Schreiber reist aus Israel ab

Constantin Schreiber Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Der Journalist Constantin Schreiber hat Israel wegen der angespannten Sicherheitslage verlassen. Der ehemalige Sprecher der Tagesschau hatte zuvor mehrere Tage aus Tel Aviv über den Krieg zwischen Israel und dem Iran berichtet.

Auf Facebook erklärte der 46-Jährige, warum er sich schließlich zur Ausreise entschloss: »Ich melde mich aus Amman, denn ich habe mich entschieden, auszureisen. Ich habe hin- und her überlegt, weil ich es als Journalist extrem spannend finde, von vor Ort zu berichten.«

Allerdings sei es seinen Kindern zunehmend schwergefallen, mit der Situation umzugehen. »Das war für mich dann ausschlaggebend.«

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In einem Video, das er ebenfalls auf Facebook hochlud, gestand er, wegen der Flucht lange nicht geduscht zu haben. Er schilderte, wie schwierig der Alltag während der Angriffe zuletzt gewesen sei: »Ich habe es zweimal probiert und zweimal ging genau in der Sekunde, in der ich das Wasser anstellen wollte, in Tel Aviv der Raketenalarm los.«

»Nach der ersten Dusche seit fünf Tagen fühle ich mich wieder wie ein Mensch«, sagte Schreiber in Amman. Auch eine vernünftige Mahlzeit könne in solchen Situationen »Wunder bewirken«, so der Journalist.

Schreiber hatte seine Follower in den vergangenen Tagen über soziale Netzwerke regelmäßig mit Eindrücken aus Tel Aviv versorgt. Inzwischen ist er wieder in der Bundesrepublik. im

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