Corona-Krise

Kanzleramtsminister empfiehlt Online-Gottesdienste

Online-Gottesdienst statt Synagogenbesuch: Die Bundesregierung spricht sich angesichts der Corona-Pandemie für Alternativen in den nächsten Wochen aus. Foto: imago images/Olaf Döring

Kanzleramtsminister Helge Braun spricht sich angesichts der Corona-Pandemie für Online-Gottesdienste in den nächsten Wochen aus. »Wir müssen leider eben auch auf Möglichkeiten zur Kontaktreduzierung bei Gottesdiensten zurückgreifen«, sagte der CDU-Politiker am Montag im rbb-Inforadio.

Er verwies dazu auf Beratungen, die am heutigen Montag im Innenministerium mit Vertretern der Religionsgemeinschaften stattfinden sollen. »Man muss das gut vorbereiten und wirklich nur das tun, was verantwortbar ist.«

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Allerdings sei die Religionsfreiheit ein geschütztes Grundrecht, betonte Braun. Der Kanzleramtschef verteidigte die Corona-Politik von Bund und Ländern zugleich gegen den Vorwurf der Planlosigkeit. Das Pandemie-Geschehen ändere sich alle paar Wochen. Darauf müsse die Politik reagieren. »Man kann eine Pandemie nicht durchplanen.«

Die positive Botschaft sei, dass es im Frühjahr wieder einfacher werde, so Braun. Schrittweise würden immer mehr Impfstoffe zugelassen, und damit werde die Pandemie ihren Schrecken verlieren. kna

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Babyn Jar

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