Leipzig

Jüdisches Mahnmal mit Hakenkreuz beschmiert

Leere Stühle am Mahnmal für die zerstörte Synagoge in Leipzig Foto: imago

Unbekannte haben ein jüdisches Mahnmal in Leipzig mit einem Hakenkreuz beschmiert. Das Symbol an der Mauer des Mahnmals in der Gottschedstraße im Stadtzentrum sei etwa 52 mal 35 Zentimeter groß, teilte die Polizeidirektion Leipzig am Mittwoch mit. Der Sachschaden liege bei rund 200 Euro.

OBJEKTSCHUTZ Ein Mitarbeiter eines Objektschutzes hatte die Polizei demnach bereits Samstagnacht auf die mit Sprühfarbe angebrachte Schmiererei aufmerksam gemacht. Die Kriminalpolizei ermittle wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und gemeinschädlicher Sachbeschädigung und suche nach Zeugen, hieß es.

In der Leipziger Gottschedstraße stand seit 1855 die Große Gemeindesynagoge, die im November 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. 1966 wurde an dieser Stelle ein Gedenkstein aufgestellt, seit 2001 erinnert ein Mahnmal aus 140 leeren Stühlen aus Bronze an die Synagoge und ihre Zerstörung. epd

Kultur

Klein wünscht sich mehr Wehrhaftigkeit gegen Antisemitismus im Kulturbetrieb

Der Antisemitismus-Beauftragte Klein kritisiert einen geplanten Auftritt der palästinenisch-stämmigen DJ Sama‘ Abdulhadi im Juli in Hamburg

 19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Internationaler Strafgerichtshof

»Begünstigung von Kriegsverbrechen«: Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Hintergründe

 18.04.2026 Aktualisiert

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

ZDF-Politbarometer

Auf Bundesebene: AfD erstmals stärkste Kraft

Die rechtsextreme Partei profitiert von der Unzufriedenheit der Bürger mit der Regierung

 17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026

Berlin

Zentralrat der Juden gegen Widerspruchslösung

In seinem Tätigkeitsbericht für 2025 geht der Zentralrat auch ethische Fragen rund um das Thema Organspende ein

 17.04.2026

Genf

So reagiert die Weltbank auf antisemitische Posts von Francesca Albaneses Ehemann

Massimiliano Cali soll den palästinensischen Terrorismus relativiert und gegen Juden gehetzt haben

von Imanuel Marcus  17.04.2026

Paris

Bericht: Marine Le Pen trifft Israels Botschafter

Das Gespräch wirft diese Frage auf: Wie geht die Regierung Netanjahu mit rechtsextremistischen Parteien im Ausland um?

 17.04.2026