Theodor-Herzl-Preis

Jüdischer Weltkongress ehrt Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) erhält den Theodor-Herzl-Preis des Jüdischen Weltkongresses (JWC). Merkel wird die Auszeichnung am 28. Oktober im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern entgegennehmen. Mit der Preisverleihung wenige Wochen nach dem Anschlag von Halle solle »ein deutliches Zeichen gegen Judenhass gesetzt« werden, erklärte die Kultusgemeinde in München.

GÄSTE Die Auszeichnung wird jährlich verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen US-Spitzenpolitiker wie Colin Powell, Joseph Biden und Henry Kissinger, der Schriftsteller Elie Wiesel mit seiner Frau Marion und der deutsche Verleger Axel Springer.

An der Feier nehmen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, die Präsidentin der Kultusgemeinde in München, Charlotte Knobloch, sowie der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) teil. Die Laudatio hält JWC-Präsident Ronald Lauder.  kna

Antibes

Frankreich und Italien streben neue Libanon-Mission an

Wie könnte die internationale Unterstützung für den Libanon nach dem Abzug der UN-Blauhelme aussehen? Frankreich und Italien wollen eine neue Koalition anführen

 26.06.2026

Pädagogik

Neues Onlinespiel soll gegen Antisemitismus im Netz helfen

In sozialen Medien wird Judenhass verbreitet und auch der Holocaust falsch dargestellt. Damit junge Menschen solche Inhalte besser erkennen, können Lehrkräfte ein neues Onlinespiel nutzen

von Alexander Riedel  26.06.2026

Hamburg

Spionageprozess: Juden für Iran ausgespäht?

Laut Anklage soll der Mann hochrangige Vertreter jüdischer Organisationen in Deutschland für mögliche Anschläge ausgekundschaftet haben

 26.06.2026

Magdeburg

Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt

Bei dem Anschlag 2024 kamen sechs Personen ums Leben; Hunderte wurden verletzt. Jetzt steht das Urteil fest

 26.06.2026 Aktualisiert

Berlin

Thüringens Innenminister fordert AfD-Verbotsverfahren

In einem Gutachten begründen Juristen ihre Einschätzung besonders mit Verstößen gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürdegarantie

 26.06.2026

Meinung

Wie Israel zum Juden unter den Staaten gemacht wird

Antisemitismus zeichnet sich dadurch aus, dass er keine empirischen Grundlagen braucht, um zu existieren - weder in der UN noch anderswo

von Jacques Abramowicz  25.06.2026

Hamburg

Wie ein iranischer Jude auf Israel und den Iran blickt

Armin Levy ist Jude, Perser und Hamburger. Bei den aktuellen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran glaubt er nicht an echten Frieden. Warum er jedes Abkommen mit dem Mullah-Regime ablehnt

von Christiane Tauer  25.06.2026

Berlin-Neukölln

Martin Hikel rügt Bildungsstadträtin

Janine Wolter hatte auf Instagram die Story eines israelfeindlichen Aktivisten gepostet

 25.06.2026

Essay

Das Kopftuch, der Zwang und die Freiheit

Die radikalen Kräfte in der muslimischen Community bestimmen zunehmend den Kurs. Wenn dies ohne Gegenwehr von den moderaten Kräften hingenommen wird, ist irgendwann der Kipppunkt erreicht

von Daniel Neumann  25.06.2026