Theodor-Herzl-Preis

Jüdischer Weltkongress ehrt Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) erhält den Theodor-Herzl-Preis des Jüdischen Weltkongresses (JWC). Merkel wird die Auszeichnung am 28. Oktober im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern entgegennehmen. Mit der Preisverleihung wenige Wochen nach dem Anschlag von Halle solle »ein deutliches Zeichen gegen Judenhass gesetzt« werden, erklärte die Kultusgemeinde in München.

GÄSTE Die Auszeichnung wird jährlich verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen US-Spitzenpolitiker wie Colin Powell, Joseph Biden und Henry Kissinger, der Schriftsteller Elie Wiesel mit seiner Frau Marion und der deutsche Verleger Axel Springer.

An der Feier nehmen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, die Präsidentin der Kultusgemeinde in München, Charlotte Knobloch, sowie der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) teil. Die Laudatio hält JWC-Präsident Ronald Lauder.  kna

Dialog

Zwischen Vatikan und Juden geht nach dem 7. Oktober kaum noch was

Seit Jahrhunderten ist das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und Juden turbulent. Nach einem Zwischenhoch unter Johannes Paul II. kühlte es wieder ab. Und seit dem Gazakrieg nähert es sich einem neuen Tiefpunkt

von Ludwig Ring-Eifel  06.10.2026

Berlin: das Rote Rathaus mit Fernsehturm im Hintergrund

Glosse

Ein Coach berät die Berliner Linke

Unser Autor ist Psychologe, Coach und Berater. Der Linkspartei und ihrer Regierenden Bürgermeisterin in spe, Elif Eralp, hilft er kostenlos

von Louis Lewitan  06.10.2026

Düsseldorf

Nach Angriff auf Juden: Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto

Die Tatverdächtigen sollen einen Mann verprügelt haben, weil der ein T-Shirt mit »IDF«-Schriftzug getragen hatte

 06.10.2026

Essay

Der 7. Oktober und das Ungeheuer

Damals ist das Ungeheuer namens Judenhass neu ausgebrochen und wütet seitdem mit einem Furor, dem wir fassungslos gegenüberstehen. Sein Appetit ist ungebrochen, und es wird täglich gefüttert

von Esther Schapira  06.10.2026

Aufruf

Buchpreis-Trägerin Shida Bazyar warnt vor AfD

Shida Bazyar ist mit dem diesjährigen Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. In einem Vorab-Interview äußerte sie sich auch politisch

von Anita Hirschbeck  06.10.2026

Berlin

Mittel gegen Antisemitismus in Millionenhöhe bleiben liegen

Vor allem wegen der Nachwirkungen der »Fördergeldaffäre« konnten viele Gelder nicht mehr abgerufen werden. Projekte wurden aber auch strenger geprüft

 06.10.2026

Dritter Jahrestag des Terrorangriffs

Drei Jahre nach den Hamas-Massakern: Gedenkveranstaltungen in Berlin

Der Opfer des 7. Oktobers 2023 wird gedacht. Welche Kundgebungen sind geplant?

von Imanuel Marcus  06.10.2026

Meinung

Wenn Empörung den Blick verstellt

Eine Replik an Wolf Biermann

von Sacha Stawski  06.10.2026

Gesellschaft

Wadephul: Anstieg des Antisemitismus »katastrophale Fehlentwicklung«

Zugleich betonte er, dass Kritik an der israelischen Regierung weiter möglich sein müsse

 06.10.2026