Terroranschlag Barcelona

»Jüdische Gemeinschaft Deutschlands trauert mit dem spanischen Volk«

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags von Barcelona sowie allen Bürgerinnen und Bürgern Spaniens sein Beileid und tiefe Anteilnahme ausgesprochen. In einem Kondolenzschreiben an die spanische Botschafterin in Berlin, María Victoria Morera Villuendas, heißt es: »Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland trauert mit dem spanischen Volk. Wir fühlen uns Ihnen zutiefst verbunden.«

Angriff Mit großer Bestürzung habe er von dem abscheulichen Attentat erfahren, bei dem so viele Menschen ihr Leben lassen mussten. »Dieser niederträchtige Anschlag trifft uns alle. Er ist zugleich ein Angriff auf unsere europäischen Werte und unsere Lebensweise«, so der Zentralratspräsident.

In Barcelona wurden am Donnerstag Medienberichten zufolge mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. ja

Teheran

Iran: Verhandlungen mit USA auf einen Tag begrenzt

Die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington in der Schweiz wurden mit Spannung beobachtet. Nun dämpft der Iran die Erwartungen

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Meinung

Die Linkspartei ist für Juden unwählbar geworden

Jede Hoffnung, »Die Linke« könnte ein vernünftiger Partner werden, wurde enttäuscht. Die Partei unterstützt konsequent die Kräfte, die jüdisches Leben unmöglich machen wollen

von Sigmount A. Königsberg  21.06.2026

Berlin

Mann mit Kippa beleidigt und bespuckt

Laut eines Medienberichts kam es am Samstag in Berlin-Charlottenburg zu einem antisemitischen Vorfall

 21.06.2026

Kiew

Selenskyj schickt polnischen Orden zurück

Weil er eine Einheit ehrt, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an Polen und Juden begangen hat, entzieht Polens Präsident Nawrocki dem ukrainischen Staatschef Selenskyj die höchste Auszeichnung des Landes. Der schickt den Orden jetzt per Post zurück

 21.06.2026

Potsdam

Neuer Linken-Chef: Kein Unterschied zwischen CDU »und den Faschisten selbst«

Luigi Pantisano sorgte am Wochenende auf dem Linken-Parteitag in Brandenburg mit einer Aussage für Empörung. Kurz darauf wurde er mit lediglich 53 Prozent zum Co-Vorsitzenden der Partei gewählt

 21.06.2026

Luzern

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Es geht um Teherans Atomprogramm und ein Ende der Kämpfe zwischen der Terrormiliz Hisbollah und Israel: Heute wollen Vertreter der USA und des Irans in der Schweiz Lösungen für diese heiklen Probleme näherkommen

 21.06.2026

Essay

Fallstricke des Wokeismus

Gegenerzählungen zur westlichen Kolonialgeschichte bilden ein berechtigtes Korrektiv, aber was über Israel verbreitet wird, bedarf grundlegender Korrekturen

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Nahost

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Der Gesprächsbeginn zwischen Washington und Teheran in der Schweiz lässt auf sich warten. Derweil spitzt sich die Lage zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon zu. Es gibt Tote auf beiden Seiten

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Kommentar

Wie Holger Friedrich und seine »Berliner Zeitung« Juden instrumentalisieren

Ob in der Debatte über den Umgang mit KI oder Kreml-Diktator Wladimir Putin: Der Verleger interessiert sich nur dann für Juden, wenn es seinen Interessen dient

von Matthias Meisner  19.06.2026