Spanien

Jüdische Friedhöfe und Synagogen geschändet - Festnahmen 

Den Festgenommenen wird vorgeworfen, unter anderem in Madrid Hassverbrechen begangen zu haben Foto: imago

Die Polizei hat in Spanien drei mutmaßliche Neonazis festgenommen, die unter anderem mehrere jüdische Friedhöfe und Synagogen geschändet haben sollen. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, in Madrid und in Burgos gut 250 Kilometer nördlich der Hauptstadt mindestens sieben extremistische Hassverbrechen begangen zu haben, wie die Zeitung »El País« und andere spanische Medien am Samstag unter Berufung auf die zuständigen Behörden berichteten.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer und um eine Frau im Alter zwischen 36 und 42 Jahren. Sie sollen für zahlreiche neonazistische und neofaschistische Schmierereien verantwortlich sein und auch eine Fahne von Israel öffentlich verbrannt haben.

Mit Schmierereien wurden den Angaben zufolge unter anderem die jüdischen Bereiche der bekannten Madrider Friedhöfe La Almudena und Hoyo de Manzanares geschändet. Die Festgenommenen seien »Mitglieder fremdenfeindlicher Bewegungen mit einem ausgeprägten antisemitischen Diskurs«, teilte die Polizei laut »El País« mit. dpa

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