Treffen

Israel verspricht Italien Gas und Unterstützung gegen Dürre 

Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Israel will Italien und Europa künftig mit mehr Erdgas beliefern und auch im Kampf gegen die drohende Trockenheit helfen. Das kündigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Freitag nach einem Treffen mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni an.

»Wir wollen die Gaslieferungen nach Europa über Italien beschleunigen«, sagte Netanjahu, ohne weitere Details oder angestrebte Liefermengen zu nennen. Zudem sprachen die beiden rechten Politiker in Rom über die Herausforderungen durch Dürre in Italien. In Israel sei dieses Problem bereits gelöst worden »und wir freuen uns, Italien bei der Lösung seiner Probleme zu helfen«, sagte Netanjahu.

Der in seiner Heimat unter Druck stehende Premier beglückwünschte Meloni zu deren Start als Ministerpräsidentin und sagte, dass er »sehr beeindruckt sei von ihrer Führung und ihrer Arbeit«.

Bei dem kurzen Pressestatement nach dem Treffen in Melonis Amtssitz Palazzo Chigi äußerte sich Netanjahu zunächst nicht zu den Nachrichten über eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Erzfeind Iran. Auch über seine Forderung an Rom, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, sprach er vor den Kameras nicht. In einem Interview der Zeitung »La Repubblica« hatte sich der Premierminister diese Schritt von Italien gewünscht. dpa

New York

UN-Glückwünsche an Iran stoßen auf scharfe Kritik

Menschenrechtsexperten und Aktivisten sehen die Botschaft als problematisches Signal

 12.02.2026

Melbourne

Herzog warnt vor Judenhass in Australien

Der Staatsbesuch des israelischen Präsidenten löste Proteste im Land aus. Herzog sagte, er habe eine Botschaft des guten Willens nach Australien gebracht und hoffe auf eine Entspannung der Lage

 12.02.2026

New York

Epstein-Akten: Falsche Leiche zur Ablenkung der Medien

Der Tod des jüdischen Straftäters ist Gegenstand etlicher Verschwörungserzählungen. In einem Dokument aus den jüngst veröffentlichten Akten wird der Abtransport der Leiche zur Gerichtsmedizin beschrieben

 11.02.2026

Jerusalem

Klöckner rät Israel von Einführung der Todesstrafe ab

Die Bundestagspräsidentin betont vor Journalisten Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen den Hamas-Terror. Sie spricht aber auch heikle Themen an

 11.02.2026

Muslim-Jewish Leadership Council

Goldschmidt gibt Vorsitz von Dialograt an Schudrich ab

Seit 2016 setzt sich der Muslim Jewish Leadership Council für den Dialog zwischen beiden Religionen ein

 11.02.2026

Kommentar

 »Nie wieder!« ist eine grenzüberschreitende Daueraufgabe

Die Antisemitismus-Konferenz in St. Gallen macht klar: Judenhass macht vor Grenzen nicht halt und muss entsprechend bekämpft werden

von Jonathan Kreutner  11.02.2026

Washington D.C.

US-Regierung erwägt Beschlagnahmung iranischer Öltanker

Das Vorhaben gilt als Teil einer verschärften Sanktionsstrategie, mit der die Vereinigten Staaten Irans wichtigste Einnahmequelle ins Visier nehmen

 11.02.2026

Übersicht

Von Adel bis Politik: Das »Who is Who?« der Epstein-Akten

Der US-Multimillionär und Pädokriminelle Jeffrey Epstein verkehrte in höchsten Kreisen. Die nun veröffentlichten Akten bringen viele in Bedrängnis - dabei hatte nicht jeder direkt mit Epstein zu tun

 11.02.2026

Diplomatie

Felix Klein soll Botschafterposten bekommen

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wird nach Informationen von »Table.Briefings« im Sommer die Leitung der Vertretung der Bundesrepublik bei der OECD in Paris übernehmen

 11.02.2026