Treffen

Israel verspricht Italien Gas und Unterstützung gegen Dürre 

Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Israel will Italien und Europa künftig mit mehr Erdgas beliefern und auch im Kampf gegen die drohende Trockenheit helfen. Das kündigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Freitag nach einem Treffen mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni an.

»Wir wollen die Gaslieferungen nach Europa über Italien beschleunigen«, sagte Netanjahu, ohne weitere Details oder angestrebte Liefermengen zu nennen. Zudem sprachen die beiden rechten Politiker in Rom über die Herausforderungen durch Dürre in Italien. In Israel sei dieses Problem bereits gelöst worden »und wir freuen uns, Italien bei der Lösung seiner Probleme zu helfen«, sagte Netanjahu.

Der in seiner Heimat unter Druck stehende Premier beglückwünschte Meloni zu deren Start als Ministerpräsidentin und sagte, dass er »sehr beeindruckt sei von ihrer Führung und ihrer Arbeit«.

Bei dem kurzen Pressestatement nach dem Treffen in Melonis Amtssitz Palazzo Chigi äußerte sich Netanjahu zunächst nicht zu den Nachrichten über eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Erzfeind Iran. Auch über seine Forderung an Rom, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, sprach er vor den Kameras nicht. In einem Interview der Zeitung »La Repubblica« hatte sich der Premierminister diese Schritt von Italien gewünscht. dpa

Teheran

Iran hängt zwei Anhänger der Volksmudschahedin

Seit Kriegsbeginn geht die iranische Justiz mit äußerster Härte gegen mutmaßliche Spione und Kritiker vor. Nun werden zwei Männer gehängt, die einer im Iran verbotenen Gruppe angehören

 30.03.2026

Washington D.C.

Bericht: Trump prüft Militäreinsatz zur Uran-Bergung im Iran

Setzen die USA im Iran auch Bodentruppen ein? Trump erwägt laut einem Medienberichten, angereichertes Uran mit Gewalt zu beschlagnahmen

 30.03.2026

Erklärung

Geplante Todesstrafe: Europäische Minister appellieren an Israel

Vier europäische Außenminister warnen: Eine Ausweitung der Todesstrafe in Israel könnte nicht nur Menschenrechte verletzen, sondern auch das Vertrauen in demokratische Prinzipien erschüttern

 30.03.2026

Israel

232 Verletzte binnen eines Tages – Raketen aus Iran, Drohnen aus Jemen

Seit Beginn des Krieges vor gut einem Monat wurden mehr als 6000 Menschen in israelischen Kliniken behandelt

 30.03.2026

Ottawa/Brüssel

Kanada verweigert EU-Abgeordneter die Einreise

Jüdische Organisationen begrüßen die Entscheidung. Rima Hassan werden Israelhass und Terrorverherrlichung vorgeworfen

 30.03.2026

London

Blair warnt vor Judenhass in Europa, weist Völkermord-Vorwurf gegen Israel zurück

Der frühere Premierminister schreibt, wiederkehrende Stellungnahmen europäischer Regierungen hätten das Anwachsen des Antisemitismus bislang nicht gestoppt

 30.03.2026

Luftwaffenbasis »Prinz Sultan«

US-Aufklärungsflugzeug bei iranischem Angriff zerstört, zehn verletzte Soldaten

Die US-Luftwaffe verfügt nur noch über eine begrenzte Zahl dieser Flugzeuge. Vor dem Angriff bestand die Flotte aus 16 Maschinen, von denen nur gut die Hälfte einsatzbereit ist

 30.03.2026

Iran

Trump sieht »faktischen Regimewechsel« und Fortschritte bei Gesprächen

»Das eine Regime wurde dezimiert, zerstört, sie sind alle tot. Das nächste Regime ist größtenteils tot, und mit dem dritten Regime haben wir es mit völlig anderen Leuten zu tun«, sagt der US-Präsident

 30.03.2026

Völkerrechtsdebatte

Bundestags-Experten sehen Iran-Krieg als Völkerrechtsverstoß

Wissenschaftler des Parlaments halten das für die »herrschende Ansicht« unter Experten. Sie gehen der Frage nach, ob Deutschland sich der Beihilfe zum Völkerrechtsbruch schuldig macht

 29.03.2026