Berlin

Internationale Vernetzung im Kampf gegen Rechtsextremismus

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) Foto: imago images/Frank Ossenbrink

Um rassistisch motivierte Gewalt und andere Formen des Rechtsextremismus wirksamer zu bekämpfen, haben die Bundesregierung und die US-Regierung Vertreter von Ministerien und Sicherheitsbehörden aus knapp 40 Staaten zu einer Konferenz in Berlin versammelt.

»Die zunehmende auch internationale Vernetzung von Rechtsextremisten erfordert ein international abgestimmtes konsequentes Vorgehen«, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Donnerstag, dem zweiten Tag der Veranstaltung.

teilnehmer Zu den Teilnehmern zählten US-Botschafterin Amy Gutmann, Mitarbeiter des US-Justizministeriums, sowie Vertreter von Interpol und Europol. Zu den Staaten, die Polizisten, Vertreter der Justizbehörden, der Nachrichtendienste oder Ministerialbeamte zu dem Treffen entsandten, gehörten unter anderem Israel, Frankreich, Großbritannien, Australien und Belgien.

Ein Thema der Konferenz waren die Möglichkeiten von Justiz und Polizei bei der Verfolgung rechtsextremistischer Straftaten, etwa durch Finanzermittlungen. dpa

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  01.05.2026

Berlin

CDU-Präsidium tagt in Chabad-Synagoge

Die Parteispitze will damit ein Zeichen setzen

 01.05.2026

Urteil

Buchhandlungspreis: Gericht untersagt Weimer Extremismus-Äußerung

Die Buchhandlungspreis-Affäre lässt Kulturstaatsminister Weimer nicht los. Die unter Extremismusverdacht geratenen Buchhandlungen wehren sich

 30.04.2026

Washington D.C.

Größter US-Flugzeugträger soll Nahen Osten verlassen

Erstmals seit Jahrzehnten sind wieder drei US-Flugzeugträger im Nahen Osten - das verkündete das US-Militär vergangene Woche. US-Medien zufolge dürfte sich das aber schon bald wieder ändern

 30.04.2026

Washington D.C.

Trump drängt erneut auf Begnadigung Netanjahus

»Bibi ist ein Premierminister im Krieg. Mit so etwas im Nacken kann er nicht arbeiten«, sagt der amerikanische Präsident

 30.04.2026

Ralf Fischer

Kollegah: Judenhass in Reimform

Warum schweigen alle zu dem offenen Antisemitismus von Felix Blume aka Kollegah?

 30.04.2026

Einspruch

Im Dschungel gestolpert?

Maria Ossowski bedauert den Rücktritt von Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson

von Maria Ossowski  30.04.2026

Dominik Krause

Grün und pro Israel

Am 1. Mai tritt der 35-Jährige ein Amt als Oberbürgermeister Münchens an. Wofür steht er? Ein Porträt

von Chris Schinke  30.04.2026

Düsseldorf

Auschwitz-Museum: Rüttgers erhält Auszeichnung »Light of Remembrance«

»Mein Antrieb wurzelt in der tiefen Überzeugung, dass wir Deutsche uns der Verantwortung, die aus unserer Geschichte als ›Land der Täter‹ erwächst, niemals entziehen können«, sagt der Preisträger

 30.04.2026 Aktualisiert