Deutsche Welle

Intendant: Antisemitismus-Krise bewältigt

Das Funkhaus der Deutschen Welle in Bonn Foto: picture alliance / Daniel Kalker

Die Deutsche Welle (DW) hat nach Angaben ihres Intendanten Peter Limbourg ihre Antisemitismus-Krise bewältigt. Innerhalb der Redaktion des deutschen Auslandssenders sowie bei der Rekrutierung von Mitarbeitern seien viele Maßnahmen ergriffen worden, sagte Limbourg in Interview der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. »Ich denke, wir sind eine der öffentlichen Institutionen, die am stärksten auf Antisemitismus-Prävention achtet«, so der DW-Intendant.

Gleichzeitig warnte Limbourg davor, die Redaktion bei diesen Vorwürfen unter Generalverdacht zu stellen. Zwar gebe es durchaus starke kulturelle Unterschiede im Sender, allerdings werde das Programm dennoch eingehend geprüft. »Es ist nicht so, dass wir nicht wüssten, was die Kolleginnen und Kollegen senden«, betonte Limbourg.

Verhaltensregeln Im vergangenen Jahr waren Antisemitismusvorwürfe gegen Teile der DW-Redaktion laut geworden. Ein Untersuchungsbericht war zu dem Ergebnis gekommen, dass es Fehlverhalten Einzelner gegeben habe, aber keine Judenfeindlichkeit im journalistischen Programm des Senders. Angesichts der Vorwürfe hatte die DW unter anderem ihre internen Verhaltensregeln geändert und ein Kompetenzteam für Antisemitismus, jüdisches Leben sowie Israel und die Palästinensischen Gebiete einberufen.

Zuletzt hatte es im Januar Kritik an einem Videobeitrag über die neue Regierung in Israel gegeben, in dem ein Sprecher der Hamas zitiert wurde, ohne als solcher gekennzeichnet zu sein. Der Sender hatte daraufhin Fehler eingeräumt und sich entschuldigt. kna

Sachsen-Anhalt

BSW sucht Nähe zur AfD

Bei der Wahl des Regierungschefs in Sachsen-Anhalt könnte das BSW das Zünglein an der Waage werden. Von einer Brandmauer zur AfD will dessen Spitzenkandidat nichts wissen

 06.09.2026

Sachsen-Anhalt

AfD: Und plötzlich spricht Ulrich Siegmund von möglichen Neuwahlen ...

 06.09.2026

Berlin

Wie gefährlich wird der AfD-Wahlsieg für Friedrich Merz?

Die CDU halbiert ihr Ergebnis, die AfD verdoppelt ihres - und könnte erstmals in einem Bundesland an die Macht kommen. Kanzler Merz stehen schwierige Wochen bevor

von Theresa Münch  06.09.2026

Magdeburg

AfD-Parteichef: Wir sind zu Kompromissen bereit

Man biete allen Parteien Gespräche an - Zugeständnisse seien nicht ausgeschlossen

 06.09.2026

Washington

Trump postet Hochrechnung zur Sachsen-Anhalt-Wahl

Auch der US-Präsident hat Kenntnis bekommen vom AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt. Gesagt hat er aber noch nichts dazu

 06.09.2026

Landtagswahl

AfD strebt nach Wahl-Triumph an die Macht in Sachsen-Anhalt

Die AfD will in Sachsen-Anhalt regieren. Sollte es dazu kommen, wäre das historisch. Für eine Alleinregierung der als rechtsextremistisch eingestuften Partei reicht es laut Hochrechnungen nicht

 06.09.2026

Landtagswahl

Charlotte Knobloch: »Das macht mir Angst«

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt schickt Charlotte Knoblauch einen Appell an Demokraten. Denn was nun passiert ist, hätte sie sich in ihren »schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können«

 06.09.2026 Aktualisiert

Landtagswahl Sachsen-Anhalt

Schulze: »Habe nicht vor, mit AfD zusammenzuarbeiten«

Hält die CDU in Sachsen-Anhalt an der »Brandmauer« im Umgang mit der AfD fest? Spitzenkandidat Schulze vermeidet nach der Wahlniederlage eine klare Antwort

 06.09.2026

Landtagswahl Sachsen-Anhalt

Analyse: AfD punktet mit Unzufriedenheit und Polarisierung

Der AfD-Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war seit langem erwartet worden. Nun ist er da. Doch was sind die Gründe dafür? Eine Analyse der Forschungsgruppe Wahlen gibt Aufklärung

 06.09.2026