Dresden

Holocaust-Leugner zu Geldstrafe verurteilt

Amtsgericht Dresden Foto: imago images/xcitepress

Der mehrfach verurteilte Neonazi und Holocaust-Leugner Gerhard Ittner ist am Mittwoch vom Amtsgericht Dresden zu einer Geldstrafe von 5100 Euro verurteilt worden.

Ittner hatte im Februar 2017 eine Demonstration in Dresden geleitet, bei der sowohl er als auch zwei weitere Rechtsextremisten mehrfach den Massenmord an den europäischen Juden geleugnet beziehungsweise verharmlost hatten. Anlass war der 72. Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg.

volksverhetzung Ittner war im Sommer 2017 per Strafbefehl wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nicht akzeptierte. Anfang September dieses Jahres begann die Hauptverhandlung, in der Ittner lautstark gegen die Strafe protestierte. Am Mittwoch fehlte der 62-Jährige aus Nürnberg unentschuldigt, woraufhin der Richter den Einspruch verwarf.

Gerhard Ittner wurde wegen Holocaust-Leugnens schon mehrfach zu längeren Freiheitsstrafen verurteilt. Zuletzt erhielt er im November 2015 in Nürnberg eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten – ohne Bewährung. dpa

Mecklenburg-Vorpommern

Umfrage: SPD überholt AfD - CDU rutscht weiter ab

Nur noch wenige Tage bis zur Landtagswahl: Eine neue Umfrage liegt vor - mit teils überraschenden Ergebnissen

 18.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  18.09.2026

Wahlkampf im Nordosten

Ex-CDU-Politiker Michel Friedman wirbt für die Grünen

Friedman war jahrzehntelang Mitglied der CDU, bevor er 2025 aus Verärgerung aus der Partei austrat

 18.09.2026 Aktualisiert

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Washington D.C.

Trump steht im Iran-Krieg vor einer Grundsatzentscheidung

»Bei mir kann alles passieren«, sagt der amerikanische Präsident in Zusammenhang mit seiner Iran-Politik

 18.09.2026

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Bundeskanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Berlin-Wahl

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Linke

Neue Umfrage sieht eine Partei wieder knapp in Führung

 17.09.2026

München

Drinnen redet ein Palästinenser, draußen wird er mit »Free Palestine«-Rufen niedergebrüllt

In der bayerischen Landeshauptstadt fand eine Medienkonferenz mit prominenten Teilnehmern statt, gegen die es im Vorfeld Boykottaufrufe gab. Redner beklagten die zunehmende Polarisierung

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026