Meinung

Holländer, hört die Signale!

Sie wollen auf offener Straße beleidigt werden? Bedroht, bespuckt oder angegriffen? Dass es dazu in so manch niederländischer Stadt kein schnelleres Mittel gibt, als eine Kippa zu tragen, ist seit Jahren bekannt. Insofern war es eine seltsame Empörung, die Frits Bolkestein letzte Woche entgegenschlug. »Bewusste« Juden hätten keine Zukunft im Land, sagte er. Im Fernsehen schränkte der frühere EU-Kommissar später ein, er habe nur warnen wollen. Der Aufschrei quer durchs politische Spektrum deutet darauf hin, dass ihm das gelungen ist. Ob die Dezibelstärke der Reaktion auch eine inhaltliche Entsprechung hat, muss sich zeigen. Zum Beispiel an der Frage, ob Synagogen, die ständig unter Polizeischutz stehen, ein rein jüdisches Problem sind. Ob für ihre Sicherung folglich allein die Gemeinden zuständig sind. Und was diese Befunde über den Zustand einer Gesellschaft sagen. Gehört haben Bolkestein alle. Niemand kann behaupten, er sei nicht gewarnt worden.

Der Autor ist freier Journalist und lebt in Amsterdam.

Berlin

Remmo: Koçak hat bei mir im Büro gesessen

Wie eng war der Kontakt des Linken-Bundestagsabgeordneten Koçak zur Großfamilie Remmo? Nach der Berliner Wahl kamen Chatnachrichten ans Licht, die er als Fehler bezeichnete. Gab es auch ein Treffen?

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Berliner Sondierungen

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir schaut mit Sorge auf die politischen Geschehnisse in der Bundeshauptstadt. Seiner Ansicht nach hat sich die Berliner Linke radikalisiert

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Kommentar

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Meinung

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Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD)

Rede des Bundesratspräsidenten

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München

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Steffen Alisch

Meinung

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Staatsanwaltschaft

Der Bundestag hebt die Immunität von SPD-Abgeordnetem Adis Ahmetovic auf

Ermittler durchsuchen sein Büro und Wohnungen wegen des Verdachts verbotener Absprachen

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Annäherung

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