Diplomatie

»Historisches Treffen« zwischen Netanjahu und Trump

Israels Premier Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen im Weißen Haus im März 2019 Foto: Getty Images

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will mit US-Präsident Donald Trump in Washington über die Zukunft des Gazastreifens sprechen. Netanjahu werde am Sonntag abreisen, teilte das Büro des Regierungschefs mit. Bei dem »historischen Treffen« der beiden Politiker in Washington stünden »die Geiseln, der Umgang mit allen Elementen der iranischen Achse und weitere zentrale Themen« auf der Tagesordnung. 

Das Treffen zwischen Trump und Netanjahu ist für Dienstag im Weißen Haus angesetzt. Netanjahu dürfte damit der erste Regierungschef aus dem Ausland sein, den Trump als Präsident empfängt. Das stellte auch Netanjahus Büro heraus. Eine solche Einladung direkt zu Beginn der Amtszeit Trumps ist eine starke Geste der Unterstützung für den israelischen Ministerpräsidenten, der wegen des Kriegs im Gazastreifen international stark in die Kritik geraten ist. Trump ist als enger Verbündeter Netanjahus bekannt. 

Netanjahu begrüßte die Freilassung drei weiterer Geiseln im Gazastreifen im Gegenzug für Dutzende palästinensische Häftlinge. Er betonte, Israel poche darauf, dass auch die kommenden Phasen der Freilassungen auf geordnete Weise ablaufen. Man werde sich weiterhin entschlossen für aller 79 verbliebenen Geiseln einsetzen sowie für »die Erreichung aller Kriegsziele«. Die Freilassung der Geiseln war im Rahmen einer Waffenruhe-Vereinbarung mit der islamistischen Terrororganisation Hamas erfolgt. Eines der Kriegsziele Israels ist die vollständige Zerstörung der Hamas. dpa/ja

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