Meinung

Heil Helvetia!

Es muss nicht immer »Grüezi« sein. Wem das Wort zu schwer über die Lippen kommt, der darf seine Mitmenschen auf der Zürcher Bahnhofsstraße und überall sonst zwischen Bodensee und Genf auch weiterhin mit »Heil Hitler« grüßen. So beschloss es der Bundesrat, die Schweizer Regierung, vor einigen Tagen in Bern. Zur Begründung heißt es: Das Verbot von Hitlergruß und Hakenkreuz sei »schwer durchsetzbar«. Oh weh, was für eine Ohnmachtserklärung! »Schwer durchsetzbar« wäre es vielleicht, wenn die sächsische Landesregierung versuchen würde, den Menschen zwischen Leipzig und Dresden ihr markantes Idiom zu verbieten. Aber »Heil Hitler« in der Schweiz im Jahr 2010 – muss man so etwas durchgehen lassen? Ist der »Deutsche Gruß« unter Eidgenossen derart üblich geworden, dass ein Verbot tatsächlich »schwer durchsetzbar« wäre? Einem Land, das Minarette untersagt und ein Burka-Verbot erwägt, dem sollte es doch ein Leichtes sein, einem Neonazi 100 Franken abzuknöpfen, weil er seinen Arm nicht einknicken kann. Oder will sich die Schweiz international bei Rechten beliebt machen? Bringen die überhaupt Geld ins Land? Viel eher doch schlechte Manieren und grobe Umgangsformen. Helvetier, wehret den Anfängen! Rettet das Ellbogengelenk! Und das »Grüezi«.

Dresden/Königstein

Mutmaßliche Kämpfer des Islamischen Staates festgenommen

Zwei Männer sollen als Kämpfer für den IS aktiv gewesen sein und dafür Geld erhalten haben. Nun sitzen die beiden Iraker in Sachsen in Untersuchungshaft

 14.08.2026

Glosse

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von Imanuel Marcus  14.08.2026

Erfurt/Berlin

BSW-Spitze fordert Voigts Rücktritt – und Ende der Koalition

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 14.08.2026

Iran-Krieg

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Der amerikanische Vizepräsident sagt, die Verhinderung einer iranischen Atomwaffe stehe an zweiter Stelle. Derweil schickt das Pentagon einen neuen Flugzeugträger in die Region

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Hamburg

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 14.08.2026

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Den Bundestag mischt die AfD regelmäßig auf. Könnte sie das auch mit dem Bundesrat tun, wenn sie in Sachsen-Anhalt den Regierungschef stellen sollte? Der Bundesratspräsident bleibt gelassen

 14.08.2026

Nahost

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 14.08.2026

Boston

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Trumps Regierung kassierte bereits im vergangenen Jahr in einem rechtlichen Streit mit der Elite-Uni eine Niederlage. Nun scheitert sie erneut vor Gericht. Im Zentrum stand ein Antisemitismus-Vorwurf

 14.08.2026

Exklusiv

Causa Georg Restle: Jetzt meldet sich WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni zu Wort

Felix Schotland, Mitglied im WDR-Rundfunkrat und im Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, beschwerte sich über einen X-Post des Journalisten Georg Restle. Nun bekam er eine Antwort

von Michael Thaidigsmann  13.08.2026