Dresden

Hauptverfahren gegen »Sächsische Separatisten«

Polizisten bringen die bei der Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextreme festgenommenen »Sächsische Separatisten« zum Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof Foto: picture alliance/dpa

Das Oberlandesgericht Dresden hat das Hauptverfahren gegen die rechtsextremistische Gruppe »Sächsische Separatisten« eröffnet. Acht deutsche Staatsangehörige sollen sich wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie der »Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens« verantworten, wie das Oberlandesgericht am Montag in Dresden mitteilte. Die Angeklagten sollen einer im Februar 2020 gegründeten Vereinigung angehört haben, die sich selbst »Sächsische Separatisten« nannte.

Deren Mitglieder vertraten den Angaben zufolge rassistische, antisemitische und teilweise apokalyptische Überzeugungen. Sie waren laut Anklage überzeugt davon, dass ein unbestimmter »Tag X« bevorstehe, an dem der staatliche und gesellschaftliche Zusammenbruch Deutschlands eintreten werde.

Gruppe plante »ethnische Säuberungen«

Sie seien entschlossen gewesen, »bei dieser Gelegenheit einen möglichst großen Teil Sachsens zu erobern und dort einen an der Ideologie des Nationalsozialismus ausgerichteten Staat zu errichten«, hieß es. Dazu seien »eine Liquidierung von Vertretern der staatlichen Ordnung und ethnische Säuberungen geplant gewesen«. Die Gruppe habe sich militärische Ausrüstungsgegenstände beschafft und paramilitärische Kampftrainings veranstaltet.

Sie war im November 2024 bei einer Polizeirazzia zerschlagen worden. Alle Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft. epd 

Nahost

IDF reagieren auf Angriffe mit Gegenschlägen in Gaza

Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad wurden nach den Angriffen ins Visier genommen

 16.01.2026

New York

AJC: Demonstranten im Iran nicht im Stich lassen

Die internationale Gemeinschaft trage die Verantwortung, »in Solidarität mit dem iranischen Volk zu handeln«, so die jüdische Organisation

 16.01.2026

Kunstakademie Düsseldorf

Jüdische Organisationen verlangen Absage von Veranstaltung mit Terror-Unterstützerin

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und die WerteInitiative schließen sich der Forderung der CDU in NRW an

 16.01.2026

Moskau/Jerusalem

Putin spricht mit Netanjahu: Vermittlung zu Iran?

Russland will mitmischen: In Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Israels und dem iranischen Präsidenten bietet sich Putin als Vermittler an. Was steckt hinter dem diplomatischen Vorstoß?

 16.01.2026

Berlin

Bündnis fordert von Bundesregierung: Protestierer im Iran unterstützen, Regime isolieren

Zu den Unterzeichnern einer entsprechenden Petition gehören auch Prominente wie die Schauspielerin Uschi Glas

von Imanuel Marcus  16.01.2026

Gastbeitrag

Wie Europas Parlamentarier über Israel denken

Der Blick europäischer Politiker auf Israel hat sich gewandelt, wie die jüngste ELNET-Befragung von europäischen Politikern zeigt

von Carsten Ovens  16.01.2026

Tel Aviv

Israelische Experten rechnen mit neuer Protestwelle im Iran

Tausende Tote, brutale Repression – doch israelische Experten sehen den Protestgeist im Iran nicht als gebrochen. Droht der Führung in Teheran ein neuer Schub zivilen Ungehorsams?

 16.01.2026

USA

Fall Mahmoud Khalil: Abschiebung wieder möglich

Die Trump-Administration erzielt in einem aufsehenerregenden Einwanderungsverfahren einen juristischen Erfolg

 16.01.2026

Berlin

Jungpolitiker fordern entschlossenes Handeln gegen iranisches Regime

Mehrere Parteijugenden schließen sich der Forderung des Jungen Forum der DIG nach einem entschlossenen politischen Handeln der Bundesregierung und der EU an – mit dem Ziel eines Regimewechsels in Teheran

 16.01.2026