Halle

Hakenkreuz vor Gebäude der Jüdischen Gemeinde

Foto: imago

Vor einem Gebäude der Jüdischen Gemeinde in Halle soll ein bislang unbekannter Täter ein aus einem Zellstofftaschentuch gefertigtes Hakenkreuz abgelegt haben.

Der Vorfall soll sich am Dienstag gegen 15.30 Uhr ereignet haben, wie die Polizei am Mittwoch in Halle mitteilte. Bereits am Sonntag soll ein solches Hakenkreuz vor demselben Gebäude der Jüdischen Gemeinde in der Großen Märkerstraße gefunden worden sein. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

ERMITTLUNGEN In beiden Fällen seien strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Ermittler stehen nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit der Jüdischen Gemeinde.

Die Synagoge der Jüdischen Gemeinde in der Humboldtstraße im Paulusviertel in Halle wurde am 9. Oktober 2019 zum Ziel eines antisemitischen Anschlags mit zwei Toten, der weltweit für Entsetzen sorgte. Der Attentäter hatte versucht, schwer bewaffnet in die Synagoge in der Humboldtstraße einzudringen, wo sich am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur 52 Gläubige aufhielten.

Erst vor wenigen Tagen hatte die zweite jüdische Gemeinde in der Stadt, die Synagogengemeinde in Halle, einen Hassbrief mit beleidigendem und volksverhetzendem Inhalt erhalten. epd

Meinung

Rotes Fähnchen der Linken im antizionistischen Wind

Linken-Parteichef Jan van Aken bagatellisiert den Beschluss seiner Genossen in Niedersachsen zu Israel. Damit dürfte er nicht durchkommen

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026

Rüstung

Ein Iron Dome »Made in Germany«?

Israel hat Deutschland Unterstützung beim Ausbau seiner Luftabwehr angeboten. Man könne sich vorstellen, den Iron Dome nicht nur zu liefern, sondern auch vor Ort zu produzieren, sagt der Chef des Rüstungskonzerns Rafael

von Ralf Balke  16.03.2026

Iran-Krieg

NATO-Staaten gegen Einsatz in Straße von Hormus

Könnte die NATO dabei helfen, die Straße von Hormus gegen iranische Attacken zu sichern? US-Präsident Donald Trump ist dieser Meinung, doch seine Alliierten zögern

 16.03.2026

Antisemitismus

Das sagt der Linken-Chef zum Büttner-Abgang

Der brandenburgische Antisemitismus-Beauftragte Andreas Büttner eckte in seiner Partei an. Jetzt verlässt er die Linke mit bitterer Kritik. Seine Partei erlebt die x-te Neuauflage einer Debatte

von Oliver von Riegen, Verena Schmitt-Roschmann  16.03.2026

Berlin

Hertie School: Studierendenvertretung verliert Misstrauensvotum

Nach einem Beschluss zur Unterstützung der gegen Israel gerichteten BDS-Bewegung haben die Studenten der privaten Hochschule ihre Vertretung abgewählt

von Joshua Schultheis  16.03.2026

Iran-Krieg

Deutschland will keinen NATO-Einsatz in der Straße von Hormus

Die US-Regierung macht Druck auf Nato-Partner, sich an der Absicherung einer wichtigen Seeroute in Nahost zu beteiligen. Berlin macht klar, dass man die Allianz gar nicht am Zuge sieht

 16.03.2026

Washington D.C.

Trump fordert militärische Unterstützung im Golf

Insbesondere von europäischen NATO-Staaten erwarte er konkrete Beiträge. Andernfalls drohe der NATO eine schwierige Zukunft, so der amerikanische Präsident

 16.03.2026

Thüringen

Jüdische Organisationen warnen vor »antisemitischer Provokation« in Buchenwald

Ein breites Bündnis wendet sich mit einer gemeinsamen Erklärung scharf gegen die Kampagne \»Kufiyas in Buchenwald\«

 16.03.2026

Nahost

Reaktion auf Beschuss der Miliz: Israel greift Hisbollah und iranisches Regime an

Die Lage im Überblick

 16.03.2026