Berlin

Gideon Joffe ist neuer Gemeindevorsitzender

Gideon Joffe ist der neue Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Foto: Mike Minehan

Gideon Joffe vom Bündnis »Koach!« wurde in der konstituierenden Sitzung der Repräsentantenversammlung am Mittwochabend zum neuen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewählt. Nach fünfeinhalb Stunden stand das Ergebnis fest. Mit 17 von 21 Stimmen erhielt er einen Sitz im Vorstand, der ihn schließlich einstimmig zum Gemeindechef wählte.

Zuvor hatte Michael Joachim, Vorsitzender des Präsidiums der vorherigen Repräsentantenversammlung, dessen Kandidatur für den Vorsitz kritisiert. Die Staatsanwaltschaft ermittele gegen Joffe wegen Insolvenzverschleppung in seiner Zeit als Geschäftsführer bei der Treberhilfe. Joffe entgegnete, dass die Gemeindemitglieder über diesen Vorgang informiert gewesen seien, als sie sich mehrheitlich und eindeutig für das Bündnis »Koach!« entschieden hatten. »Insofern erübrigt sich jegliche Diskussion.«

Stellvertretende Vorsitzende ist nun Carola Melchert-Arlt, die das Dezernat Schule und Bildung übernimmt. Zweite stellvertretende Vorsitzende und Sozialdezernentin wird Alexandra Babes. Das Kultusdezernat übernimmt Boris Braun. Joffe wurde auch zum Personaldezernenten gewählt. Michael Rosenzweig ist der neue Vorsitzende des Präsidiums.

»Markus Lanz«

Ines Schwerdtner übt sich in Antizionismus-Akrobatik

Die Linken-Chefin wurde in der Talkshow zum israelfeindlichen Beschluss ihrer niedersächsischen Genossen befragt, der den Zionismus ablehnt

von Chris Schinke  19.03.2026

Krieg gegen Iran

US-Finanzminister könnte Sanktionen gegen iranisches Öl lockern

Öl und Gas haben sich in den vergangenen Wochen dramatisch verteuert, nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen haben. Nun will US-Finanzminister Bessent dagegen vorgehen

 19.03.2026

Washington D.C.

Berichte: Trump wusste vorab von Israels Angriff auf Gasfeld

Neue Berichte stellen Trumps Darstellung zum israelischen Angriff auf »South Pars« infrage. Hat der US-Präsident den Schlag gebilligt, um den Druck auf den Iran zu erhöhen?

 19.03.2026

Teheran

Expertin: Irans Führung kämpft im Krieg ums Überleben

Das Mullah-Regime betrachtet den Konflikt mit Israel und den USA als Überlebenskampf. Warum eine Expertin dennoch keinen Zusammenbruch des Systems erwartet

 19.03.2026

München

CSU: »Linke zeigt ihr antisemitisches Gesicht«

Niedersachsens Linke hat sich gegen den »real existierenden Zionismus« gewandt. Die CSU ist fassungslos und fordert nicht nur eine Reaktion der Parteispitze. Eine Person wird besonders attackiert

 19.03.2026

Brüssel

Straße von Hormus: Nato-Chef erwartet Einigung von Alliierten

Zwingt US-Präsident Trump europäische Alliierte in einen Militäreinsatz vor der Küste des Irans? Nato-Generalsekretär Rutte gibt auf diese Frage keine klare Antwort

 19.03.2026

Teheran

Krieg verstärkt Verunsicherung und Frust im Iran

Seit fast drei Wochen führen Israel und die USA Krieg gegen den Iran. Stimmen aus der Hauptstadt

 19.03.2026

Berlin/Hannover

Reichinnek auf Distanz zu antisemitischem Linken-Beschluss

Eine Entscheidung der niedersächsischen Linken gegen den »real existierenden Zionismus« sorgt für Aufregung. Auch die Bundestagsfraktionschefin findet: Das hätte anders formuliert werden müssen

 19.03.2026

Berlin

Prien empört über »Ignoranz« der Linken in Niedersachsen

Ein Landesparteitag der Linken hat sich gegen den »real existierenden Zionismus« gewandt. Die Bildungsministerin reagiert fassungslos

 19.03.2026