Sport

»Geschichtlich sicherlich komplett daneben«

Der 2. Lauf der Damen beim Rodel-Weltcup in Königssee Foto: Screenshot JA

Da habe ich eine völlig idiotische Formulierung gebraucht – politisch und geschichtlich sicherlich komplett daneben»: Mit diesen Worten entschuldigte sich ARD-Sportkommentator Peter Grube am 5. Januar für seine Moderation am Vortag beim Rodel-Weltcup im bayerischen Königssee.

Proteste Die russischen Rodlerinnen hätten am Schwarzen Meer «bis zur Vergasung» trainiert, hatte Grube live in der ARD in seinem Kommentar des Rodel-Weltcups der Damen gesagt. Einen Tag später, nach Protesten von Zuschauern, zum Teil bei Facebook, kam Grube bei seiner Moderation zum Weltcup der Herren auf seine verbale Entgleisung zurück – und entschuldigte sich «bei allen, die sich zu Recht verletzt gefühlt haben».

Bei Facebook postete «Das Erste» am Sonntag: «Peter Grube hat sich heute zu Beginn der Rodel-Übertragung bei den Zuschauern für gestern entschuldigt. Er hat das Wort nicht mehr wiederholt, seine Wortwahl als ›idiotisch‹ und politisch unkorrekt bezeichnet und um Verzeihung gebeten. Wir schließen uns dem hiermit an!» ja

Kultur

Klein wünscht sich mehr Wehrhaftigkeit gegen Antisemitismus im Kulturbetrieb

Der Antisemitismus-Beauftragte Klein kritisiert einen geplanten Auftritt der palästinenisch-stämmigen DJ Sama‘ Abdulhadi im Juli in Hamburg

 19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Internationaler Strafgerichtshof

»Begünstigung von Kriegsverbrechen«: Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Hintergründe

 18.04.2026 Aktualisiert

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

ZDF-Politbarometer

Auf Bundesebene: AfD erstmals stärkste Kraft

Die rechtsextreme Partei profitiert von der Unzufriedenheit der Bürger mit der Regierung

 17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026

Berlin

Zentralrat der Juden gegen Widerspruchslösung

In seinem Tätigkeitsbericht für 2025 geht der Zentralrat auch ethische Fragen rund um das Thema Organspende ein

 17.04.2026

Genf

So reagiert die Weltbank auf antisemitische Posts von Francesca Albaneses Ehemann

Massimiliano Cali soll den palästinensischen Terrorismus relativiert und gegen Juden gehetzt haben

von Imanuel Marcus  17.04.2026

Paris

Bericht: Marine Le Pen trifft Israels Botschafter

Das Gespräch wirft diese Frage auf: Wie geht die Regierung Netanjahu mit rechtsextremistischen Parteien im Ausland um?

 17.04.2026