Paris

Gemeinsame Interessen

Carsten Ovens, Executive Director von ELNET in Deutschland Foto: Tobias Koch

In Paris ist am Montag die ELNET International Policy Conference (EIPC) 2023 eröffnet worden. Bis Mittwoch kommen mehr als 70 namhafte Referenten und 500 Gäste aus Europa, Israel und den Vereinigten Staaten zusammen, um über gemeinsame Interessen sowie die Zusammenarbeit zwischen Europa und Israel im Kontext der sogenannten Zeitenwende zu diskutieren.

»Der Ukrainekrieg, die sich wandelnde Weltordnung mit nach überregionaler Macht strebenden Staaten wie dem Iran und weiteren globalen Herausforderungen machen deutlich, dass Europa strategische Partner und politische Verbündete braucht«, erklärte Carsten Ovens, Executive Director von ELNET in Deutschland.

DENKFABRIK Das European Leadership Network (ELNET) engagiert sich als Denkfabrik und Netzwerk im Kontext der europäisch-israelischen Beziehungen. ELNET wurde 2007 gegründet, arbeitet unabhängig und parteiübergreifend, und betreibt heute Büros in Berlin, Brüssel, London, Paris, Tel Aviv und Warschau.

Im Rahmen der Pariser Konferenz hat ELNET die Ergebnisse einer Umfrage unter Mitgliedern von 17 europäischen Parlamenten zu den Beziehungen mit Israel veröffentlicht. Demnach wünschen sich 77 Prozent der befragten Parlamentarier eine engere Kooperation mit Israel. Und etwa Zweidrittel der Abgeordneten plädieren für eine intensivere Zusammenarbeit der NATO mit Israel sowie für ein stärkeres Engagement Europas im Nahen Osten im Rahmen der Abraham-Abkommen.

»Jetzt liegt es an der EU und den europäischen Staaten, neue Chancen der Zusammenarbeit zu identifizieren und diese auszubauen«, so ELNET-Deutschland-Chef Ovens. ja

Teheran

Irans Außenminister behauptet, Israel wolle USA in Krieg ziehen

Irans Außenminister wirft Israel vor, die USA in einen Krieg zu locken. Was steckt hinter seinen Worten?

 14.01.2026

Kairo

Hamas-Gespräche über zweite Phase im Friedensplan für Gaza

Die Terrororganisation schickt eine Delegation nach Ägypten, um über die Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens mit Israel zu verhandeln

 14.01.2026

Brüssel

Umgang mit Irans Revolutionsgarden spaltet EU

Die Bundesregierung wirbt in der EU für eine Terror-Listung der iranischen Revolutionsgarden. Eine Sitzung in Brüssel sorgt aber eher für Ernüchterung

 14.01.2026

Hessen

Brandanschlag auf Gießener Synagoge: Was bislang bekannt ist

Ein 32-jähriger Mann hat am Dienstag vor der Beith-Jaakov-Synagoge einen Papiercontainer in Brand gesetzt und den Hitlergruß gezeigt. Die Jüdische Gemeinde zu Gießen vermutet einen antisemitischen Hintergrund

von Michael Thaidigsmann  14.01.2026

Thüringen

Juden fordern klare Haltung zu Iran-Protesten

Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde in Thüringen, Reinhard Schramm, zeigt sich solidarisch mit den Demonstranten im Iran und wirbt für deren Unterstützung

 14.01.2026

Teheran

Irans Führung mobilisiert Anhänger für Trauerzüge

Im Iran kehrt nach den Massenprotesten wieder mehr Ruhe ein. Die politische Führung mobilisiert Anhänger für Trauerzeremonien für getötete Sicherheitskräfte

 14.01.2026

Frankreich

Macron empört über Schulbuch-Formulierung zum 7. Oktober

Eine Publikation des renommierten Verlags Hachette sorgt in Frankreich für Wirbel. Jetzt hat sich auch der französische Staatspräsident in die Debatte eingeschaltet

 14.01.2026

Berlin

Demonstranten entfernen Flagge der iranischen Botschaft

Seit Ende Dezember gibt es anhaltende Proteste im Iran. Menschenrechtsorganisationen berichten von Tausenden Toten. In Berlin drangen Personen auf das Gebiet der Botschaft ein

 14.01.2026

Berlin

Grüne Woche: Welche Rolle spielte die Messe im Nationalsozialismus?

Die Landwirtschaftsmesse hat sich in den 100 Jahren ihres Bestehens verändert. Wie sie zu ihrem Namen kam und welche Rolle sie in Nazi-Deutschland spielte

von Matthias Arnold  14.01.2026