Soziale Medien

Fußballer mit Vorbildfunktion

Fußballspieler Leon Goretzka Foto: imago images/RHR-Foto

Soziale Medien

Fußballer mit Vorbildfunktion

Nationalspieler Leon Goretzka zum KZ Dachau: »Nie wieder – Never forget«

 19.02.2020 14:57 Uhr

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka erhält auf Twitter, Instagram und Facebook sehr viel Zuspruch für seine Botschaft aus der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau. Am späten Dienstagnachmittag veröffentlichte der 25-jährige Mittelfeldspieler des FC Bayern München vier Fotos von einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte an seinem trainingsfreien Tag und schrieb dazu: »#NieWieder #NeverForget #Dachau«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Innerhalb weniger Stunden erhielt er dafür über 50.000 Likes auf Instagram und mehr als 6000 auf Twitter – deutlich mehr als für die meisten seiner anderen Beiträge – sowie sehr viele Reaktionen und Kommentare, die fast ausschließlich positiv ausfielen.

tweet Unter anderem heißt es dort: »Ein kleiner Tweet für dich, ein großes Zeichen für die Liga« und »In Zeiten des Wiedererstarken von rechtsextremen Gedankengut kann man sich nur bei dir für dieses Zeichen bedanken«. Andere schrieben: »Heutzutage wieder gefühlt wichtiger denn je«, »starkes Statement in dieser Zeit« oder »eine eindeutige Haltung – sollte Vorbild für viele andere sein«.

Zwischen der Eröffnung 1933 und der Befreiung durch die US-Armee am 29. April 1945 waren im KZ Dachau und in den Außenlagern mehr als 200.000 Menschen aus mehr als 30 Staaten inhaftiert. Mehr als 43.000 Häftlinge wurden ermordet. Viele wurden auch Opfer einer Anfang 1945 ausbrechenden Typhusepidemie und der Evakuierungsmärsche kurz vor der Befreiung.  kna

Luzern/Teheran

Vance: Iran will IAEA-Inspektoren zulassen – Zeitplan offen

Es kommt Bewegung in die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Der amerikanische Vizepräsident sagt, wie amerikanische Bauern profitieren sollen

 23.06.2026

Berlin

Debatte um Organspende beschäftigt erneut den Bundestag 

Der Zentralrat der Juden lehnt die sogenannte Widerspruchslösung ab

von Christoph Arens  23.06.2026

Kommentar

Wer kann das noch ernst nehmen?

Immer mehr zeigt sich: Anmoderation und Exekution von Unwahrheiten und falschen Fakten vor einem Millionenpublikum sind kein ärgerlicher Ausrutscher, sondern gezielte Agitation

von Daniel Killy  23.06.2026

Osnabrück

Katar bremst bei VW-Kooperation mit israelischem Rüstungskonzern

Die Übernahme des VW-Werks in Osnabrück durch den staatlichen israelischen Rüstungskonzern Rafael ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die Gründe sind offenbar politischer Natur

 23.06.2026

Essay

Fallstricke des Wokeismus

Gegenerzählungen zur westlichen Kolonialgeschichte bilden ein berechtigtes Korrektiv, aber was über Israel verbreitet wird, bedarf grundlegender Korrekturen

von Richard Blättel  22.06.2026

Kanada

Zwei Tote bei Anschlag im jüdischem Viertel von Montreal

Bei einem der Opfer soll es sich laut Medienberichten um Michael Moshe Mizrahi handeln, ein Mitglied der örtlichen jüdischen Gemeinde

 22.06.2026 Aktualisiert

Meinung

Wenn niemand sonst zu Israel steht

Unser Autor ist Schüler auf einem Gymnasium nahe Köln. Mit Entsetzen stellt er fest, dass Antisemitismus und Israelhass in seiner Klasse mittlerweile absoluter Mainstream sind

von Jan Tersteegen  22.06.2026

Verhandlungen

USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl

Nach »produktiven« Gesprächen mit dem Iran setzen die USA Teile ihrer Sanktionen gegen den Iran vorübergehend aus. Die Maßnahme könnte dem Iran Milliarden einbringen und die Energiemärkte beruhigen

 22.06.2026

Trauer

Orakel und Maestro

Über 18 Jahre lang herrschte Alan Greenspan als Zentralbankchef über die Zinspolitik der weltgrößten Wirtschaftsmacht. Mit 100 Jahren ist er nun gestorben

von Anna Ringle, Thomas Kaufner  22.06.2026