Meinung

Für ein Verbot der Salafisten!

Ralph Giordano Foto: dpa

Die Salafisten, eine bestenfalls radikalislamisch zu nennende Sekte, haben in den letzten Tagen von sich reden gemacht, weil sie in deutschen Fußgängerzonen den Koran kostenlos verteilt haben. Dies stellte einen schamlosen Missbrauch der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit dar, unabhängig davon, ob es justiziabel ist oder nicht. Dagegen kann es nur den Aufruf zum Widerstand geben!

Bei der Lektüre des Koran stößt man quer durch die 114 Suren nicht nur immer wieder auf die verstörende Aufforderung, »Ungläubige« zu töten, sondern ganz konkret und vor allem geht es immer gegen Juden. Muslimischerseits werden diese Passagen in öffentlichen Diskussionen stets entweder streng gemieden oder einfach bestritten.

Multikulit-Illusionisten Empörender aber noch als die bewusst als Provokation angelegte Verteilung des Koran durch die fundamentalistischen Salafisten ist der Umstand, dass deutsche Politiker dies nicht nur dulden, sondern teilweise sogar befürworten. Es ist vor allem die Gilde der Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker, Dauerumarmer, Beschwichtigungsapostel und Gutmenschen vom Dienst, die durch Abwiegelung auffällt. Wer aber den integrationsfeindlichen Großangriff der Salafisten in öffentlichen Unbedenklichkeitserklärungen bagatellisiert, der bagatellisiert auch die judenfeindlichen Aufrufe des Koran.

Dieses Kleinreden und Tolerieren einer sehr realen Gefahr darf nicht länger hingenommen werden. Das Verbot der gemeingefährlichen Sekte der Salafisten in Deutschland ist überfällig.

Der Autor ist Publizist und Schriftsteller in Köln.

Extremismus

Die Linke und der Judenhass

Der »taz«-Journalist Nicholas Potter hat ein Buch über die Zusammenhänge zwischen Antisemitismus und Autoritarismus bei Teilen der Linken geschrieben. Ein Auszug

von Nicholas Potter  05.04.2026

Krieg

Trump gibt iranischer Führung Zeit bis Dienstagabend

Der US-Präsident hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie nicht einlenken

 05.04.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Debatte

»Das wäre enorm wichtig, gerade für die vielen Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund«

Israels Botschafter Ron Prosor spricht sich für Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten aus

 05.04.2026

Krieg

Israel meldet Tötung eines weiteren Öl-Kommandeurs im Iran

Nach einem Angriff in Teheran spricht Israels Militär von einem »schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats«. Das steckt hinter dem Angriff

 05.04.2026

Krieg

Trump: Wir haben unseren Soldaten gerettet und in Sicherheit gebracht

Rettung wie in einem Hollywood-Film: US-Spezialeinheiten konnten den vermissten Offizier des abgeschossenen Kampfjets geborgen. Der US-Präsident schildert die riskante Mission mit dramatischen Worten

von Lars Nicolaysen  05.04.2026

Krieg

Bericht: USA greifen Suchort von vermisstem US-Soldaten an

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines US-Kampfjets läuft auf Hochtouren. Jetzt werden aus dem Iran Luftangriffe in einer Gegend gemeldet, in dem sich der US-Soldat befinden soll

 05.04.2026

München

Der Grüne, das Rathaus und die jüdische Gemeinschaft

Dominik Krause wird der nächste Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt. Der 35-Jährige ist Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und geht entschlossen gegen Antisemitismus vor. Ein Porträt

von Chris Schinke  04.04.2026

Krieg

»Kritische« Rettungsmission im Iran - Trump in Erklärungsnot

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines Kampfjets wird für die USA zum Wettlauf gegen die Zeit - im Iran werden Kopfgelder ausgesetzt. Die Lage bringt die US-Regierung in Bedrängnis

von Cindy Riechau  04.04.2026

Großbritannien

Brandanschlag in London: Untersuchungshaft für Verdächtige

Mehrere Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Golders Green werden in Brand gesetzt. Vor Gericht erschienen nun drei Verdächtige

 04.04.2026