Purim

Fest für ukrainische Geflüchtete

Eine Purimfeier für ukrainische Geflüchtete hat Chabad Lubawitsch Berlin am Dienstagabend veranstaltet. In einem Berliner Hotel kamen hunderte Menschen zusammen, um den fröhlichsten Tag im jüdischen Kalender zu begehen.

Sie kamen in bunten Kostümen, tanzten und genossen die angebotenen Getränke und Speisen. Kinder vergnügten sich auf Karussell, Hüpfburg und anderen Attraktionen. Der israelische Sänger Ishay Lapidot unterhielt die Gäste mit bekannten Purimliedern.

Gemeinderabbiner Yehuda Teichtal, selbst mit Glitzermütze und orangefarbener Sonnenbrille kostümiert, betonte: »Jetzt ist es wichtiger denn je, den Geflüchteten die Freude am Feiertag zu bringen, um ihr Vertrauen und die Zukunft unserer Gesellschaft zu stärken.«

Unter den Gästen waren auch Israels Botschafter Ron Prosor und der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein. Er fand die Purimfeier »großartig«, und sagte: »Das ist jüdisches Leben, wie wir es wollen, und wie es sich entwickelt hat.«

Chabad Berlin hatte nach eigenen Angaben mehr als 400 Geflüchtete aufgenommen und betreut, darunter auch Kinder aus einem Kinderheim. ja

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

Ein Kommentar von Jonathan Kreutner, Generalsekretär des jüdischen Dachverbands SIG

von Jonathan Kreutner  02.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 02.10.2026

Sacramento

Kalifornien führt »jüdisch« als ethnische Kategorie ein

Gouverneur Gavin Newsom unterschrieb mehrere Gesetze, die für Juden in dem Bundesstaat relevant sind

 02.10.2026

Essay

Die Demokratie gegen ihre Abschaffung verteidigen

Warum die AfD als Partei verboten werden müsste – und weshalb das eben nicht undemokratisch ist

von Stephan Lehnstaedt  02.10.2026

Delft/Niederlande

Publikum beschimpft Angehörige eines Hamas-Opfers bei »NAZA«-Vorführung

Sabine Tassa, deren Ehemann und Sohn am 7. Oktober 2023 ermordet wurden, kritisiert die Doku. Das Publikum will nichts davon hören

 02.10.2026

Jerusalem

Herzog über mögliche Linken-Regierung in Berlin: »Das ist äußerst verstörend«

Im ausführlichen Interview mit der WELT spricht der israelische Präsident auch über den »Fly Dubai«-Angriff, den Iran und das britische Embargo gegen sein Land

 02.10.2026

Genf

Sharabi fordert UN-Menschenrechtsrat zur Anerkennung von Geiselmisshandlungen als Folter auf

»Mein Name ist Eli Sharabi. Ich bin ein Überlebender von Folter«, so der ehemalige Verschleppte vor dem Gremium

 02.10.2026

Besuch

Berlins scheidender Regierungschef reist nach Israel

Israels Botschafter in Deutschland äußerte kürzlich Sorge um die Sicherheit der jüdischen Community in der deutschen Hauptstadt. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner reist nun nach Tel Aviv

 02.10.2026

Kommentar

Fair Play – es sei denn, es geht um Israel

Irlands Nationalspieler verweigern Israelis den Handschlag, diskutieren darüber, ob sie überhaupt gegen sie antreten wollen – und die UEFA schweigt. So funktioniert die schleichende Etablierung von Antisemitismus als Akt des vermeintlichen humanitären Widerstandes

von Dorothea Schupelius  02.10.2026