Purim

Fest für ukrainische Geflüchtete

Eine Purimfeier für ukrainische Geflüchtete hat Chabad Lubawitsch Berlin am Dienstagabend veranstaltet. In einem Berliner Hotel kamen hunderte Menschen zusammen, um den fröhlichsten Tag im jüdischen Kalender zu begehen.

Sie kamen in bunten Kostümen, tanzten und genossen die angebotenen Getränke und Speisen. Kinder vergnügten sich auf Karussell, Hüpfburg und anderen Attraktionen. Der israelische Sänger Ishay Lapidot unterhielt die Gäste mit bekannten Purimliedern.

Gemeinderabbiner Yehuda Teichtal, selbst mit Glitzermütze und orangefarbener Sonnenbrille kostümiert, betonte: »Jetzt ist es wichtiger denn je, den Geflüchteten die Freude am Feiertag zu bringen, um ihr Vertrauen und die Zukunft unserer Gesellschaft zu stärken.«

Unter den Gästen waren auch Israels Botschafter Ron Prosor und der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein. Er fand die Purimfeier »großartig«, und sagte: »Das ist jüdisches Leben, wie wir es wollen, und wie es sich entwickelt hat.«

Chabad Berlin hatte nach eigenen Angaben mehr als 400 Geflüchtete aufgenommen und betreut, darunter auch Kinder aus einem Kinderheim. ja

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