Köln

Faeser sieht hohe islamistische Bedrohungslage

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Montag beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) Foto: picture alliance/dpa

Nach der Absage von drei Konzerten des US-Popstars Taylor Swift hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser die Bedrohungslage durch islamistischen Terrorismus auch für Deutschland als »anhaltend hoch« bezeichnet. Dieser Befund gelte weiterhin, erklärte die SPD-Politikerin nach einem Besuch des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Köln.

Sie sprach von einer »schwerwiegenden islamistischen Bedrohungslage«, die man in Wien gesehen habe.

»Auch unser Land steht im Fokus dschihadistischer Organisationen, vor allen Dingen des IS und seines aktuell gefährlichsten Ablegers ISPK. Islamistische Terrororganisationen, aber auch sich oftmals weitgehend allein radikalisierende islamistische Einzeltäter sind eine jederzeit bestehende Gefahr«, betonte Faeser.

Klar sei, dass man sich nicht einschüchtern lasse. »Aber wir nehmen Bedrohungen sehr ernst.«

In Österreich waren in der vergangenen Woche mutmaßliche islamistische Anschlagspläne auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien aufgedeckt worden. dpa

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