Sportpolitik

DOSB spricht Israel und jüdischer Gemeinde »tiefe Solidarität« aus

Spielt momentan unter Polizeischutz: Makkabi Berlin Foto: Rolf Walter

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verurteilt die Terroranschläge der Hamas in Israel und hat der israelischen Gemeinde in Deutschland Unterstützung zugesichert. Der Verband habe »angesichts der schrecklichen, menschenverachtenden Terroranschläge der Hamas in Israel sein Mitgefühl, seine Trauer und seine tiefe Solidarität mit Israel und seinen jüdischen Partnern und Freunden und Freundinnen in Israel und in Deutschland ausgesprochen«, hieß es am Montag auf Anfrage.

»Wir sind im Austausch mit Makkabi Deutschland und dem Zentralrat der Juden in Deutschland zu den antisemitischen Vorfällen der vergangenen Tage«, schrieb der DOSB weiter. Man werde diese Gespräche weiter intensiv führen, »um alle erdenklichen Anstrengungen gegen Gewalt und Antisemitismus« zu unternehmen.

Alon Meyer hatte am Sonntag als Präsident des deutsch-jüdischen Sportverbandes Makkabi mangelnde Solidarität vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und vom DOSB beklagt. »Selbstverständlich vermisse ich dort die uneingeschränkte Solidarität. Die hätte sofort kommen müssen. Zwar gab es bilaterale Gespräche, Telefonanrufe. Aber das reicht meines Erachtens definitiv nicht aus«, sagte Meyer dem Deutschlandfunk.

Vielmehr bedürfe es entsprechender Konsequenzen: »Eine Task Force, die eingerichtet werden muss, um solche Hass- und Hetzparolen, die es auch bei Bundesligaspielen in der DFL gab, in Zukunft zu vermeiden«, sagte Meyer. dpa

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